Pataphysisches Seminar

Des Kellners Irrtum – Fehler im galaktischen Betriebssystem

“Wenn du gelegentlich unerklärliche Dinge erlebst, liegt das fast immer an einem Fehler im galaktischen Betriebssystem“, sagte Coster übern Tisch des Cafés in der hannoverschen Altstadt hinweg.

„Das glaubst du doch selbst nicht“, sagte ich, weil ich gerade wieder an allem zweifeln wollte. Schließlich hat schon Lichtenberg gesagt: Zweifle an allem wenigstens einmal und wäre es auch der Satz zweimal zwei ist vier.

Coster rührte in seinem Kaffee blieb aber selbst ungerührt. „Ein Beispiel“, sagte er. „Gestern Morgen habe ich zufällig aus dem Fenster geschaut. Unter mir auf dem Weg war ein junges Paar gerade im Begriff, einen Kinderwagen über die drei Stufen hochzuheben, die das Gefälle des Wegs ausgleichen. Am Nachmittag bin ich wieder ans Fenster getreten, ganz ohne konkreten Anlass. Auf dem Weg unten war das junge Paar gerade im Begriff, den Kinderwagen die drei Stufen hinab zu heben.

Jetzt sag, wenn ich beide Mal durch keine äußeren Umstände veranlasst wurde, aus dem Fenster zu schauen, wie zum Teufel kann denn sein, dass ich die beiden jeweils mit dem Kinderwagen auf der dreistufigen Treppe sehe, beim zweiten Mal quasi spiegelverkehrt. Das ist doch ein völlig unwahrscheinliches Zusammentreffen und kann folglich nur ein schwerer Ausnahmefehler im galaktischen Betriebssystem sein. Du selbst, Trithemius, hast mal einen solchen Fall beschrieben.“

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31 mal gelesen

Bericht von einer pataphysikalischen Forschungsreise

Folge 1 – Madame in Schwarz
Folge 2 – Die Balance der Tränen am Lidrand
Folge 3 – Dudelei und kein Konsumklingelblitzeling
Folge 4 – Sanft schmeichelnde Finger und Mildtätigkeit
Folge 5 – Ein Mann verschluckt zum Schluss das Positive

Wenn man in einer Stadt zu Hause war, nach einer Weile dahin zurückkehrt und sich wieder zu Hause fühlt, dann ist es ganz absonderlich, wieder zu Hause anzukommen. So wirr wie dieser Satz war mir der Kopf, als ich gestern Abend im Hauptbahnhof von Hannover eintraf. Es war wie ein bizarrer Traum, den man lieber nicht haben möchte, so als wäre man in die Fremde verschlagen worden, ins Ausland, worin etymologisch das Wort Elend steckt. Unsere Vorfahren haben nämlich gedacht, die Leute im Ausland hätten nichts zu essen.

Ich hatte einmal eine Schwiegermutter, die diese uralte Vorstellung treulich bewahrte. Sie war nicht vom Gegenteil zu überzeugen gewesen, bis ich sie einmal versehentlich ins Ausland verschickt, in Aachen in den falschen Zug gesteckt habe. Der fuhr statt nach Köln nach Brüssel. Es war keine böse Absicht gewesen. Wir waren zu spät am Bahnhof angekommen, und ich war froh gewesen, dass der Zug noch da stand. Freilich entpuppte der sich nach dem Anrollen als der Zug in Gegenrichtung und riss zu meinem Entsetzen die gute Schwiegermutter nach Belgien davon.

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Heute 20:20 Uhr - Halloweenbloggin bei Trithemius



Eine Nacht im Reiffmuseum - interaktive Lesenacht

Mach mit, wenn du dich traust!

Trithemius.de
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Nutze doch die heute gewonnene Stunde morgen - Einladung zum Gruseln

Montag um 20:20 Uhr gibt es leises Gruseln im Teppichhaus. Da geht es allerdings um einen gewaltigen Zeitsprung. Ich werde diese Halloweengeschichte in Etappen veröffentlichen, bis in die finstere Nacht, und lade hierzu herzlich ein. Erleben Sie mit, was es heißt, aus der Zeit gerutscht zu sein.

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A-Flashmob - Nachwort zum Gedränge im Internet

lso, eigentlich sollte alles gelingen, wenn die Generalprobe daneben geht. Mit solchen technischen Problemen wie am Montag hatten Eugene Faust und ich nicht gerechnet. Was genau auf der Plattform twoday.net passiert ist, lässt sich nicht sagen, aber dass es über Stunden unmöglich war, ein A hochzuladen oder einen Kommentar zu schreiben, hat den A-Flashmob stark ausgebremst, so dass die Vorfreude beinah das schönste Erlebnis war.

Das schier unendlich große Internet mit seiner gewaltigen Kapazität täuscht darüber hinweg, dass für den Einzelnen gar nicht so viel Performanz zur Verfügung steht. Die vorab eher launig vermuteten rauchenden Server waren tatsächlich dem Ansturm von gleichzeitigen Veröffentlichungen in fast 100 Blogs und dem sich daraus ergebenden Hin und Her nicht gewachsen. Dass es solche Probleme häufig gibt, bestätigt ein Bericht der Universität Hamburg. Derzeit habe ich noch immer diese Perfomanzengpässe im WP-Teppichhaus.

Betonen möchte ich, dass es nicht darum ging, das herauszufordern, anders als bei Flashmobs, die etwa den Ansturm auf eine Mc-Donalds-Filiale zum Ziel haben. Lernen kann man daraus, dass es nicht nur schwierig ist, individualistische Blogger zu einem Netzwerk zu vereinen, sondern dass die Kapazitäten für die soziale Vernetzung in diesem Ausmaß gar nicht da sind.

Ein soziales Netzwerk von etwa 100 Bloggern ist allerdings auch kaum noch zu überschauen. Ich habe bislang die meisten Einträge nur ansehen, aber längst nicht alle kommentieren können, was aber auch daran liegt, dass beim Kommentieren so immens lange Wartezeiten entstanden und mancher Kommentar dann letztlich gar nicht übermittelt wurde.

Der A-Flashmob war ein soziales Internetexperiment. Zu den theoretischen Hintergründen habe ich an verschiedenen Stellen in der Wordpressfiliale des Teppichhauses geschrieben. Danken möchte ich allen, die sich für die Idee haben begeistern können. Es hat hoffentlich trotz aller Probleme Spaß gemacht.

In diesem Sinne,
lieben Gruß,
328 mal gelesen

Blogger-A-Flashmob – Doktor dAdA empfiehlt …



Die A-flashmob-Hymne, Vorschlag von Doktor dAdA persönlich.
Bitte übernehmen

Liste der teilnehmenden Blogs. Wenn Sie mitgemacht haben, aber sich hier nicht finden, tragen Sie sich in einen Kommentar ein.
http://eugenefaust.twoday.net
http://anitali.twoday.net
http://bastelblog.twoday.net
http://virtualmono.twoday.net
http://virtualmono.blogger.de
http://trithemius.twoday.net
http://abcypsilon777.blog.de
http://shaima.twoday.net
http://marktplatzkleinbloggersdorf.twoday.net
http://vingolf.twoday.net
http://aartquilters.twoday.net
http://maerchenland.twoday.net
http://kinkerlitzch3n.twoday.net
http://katiza.twoday.net
http://heinrich11.wordpress.com
http://koelnbilder.blog.de
http://dasevschreibt.blog.de
http://hartz-nordhausen.blog.de
http://walkinginboots.blog.de
http://das-kleine-nachtbuechlein.blog.de
http://erdgeschossrechts.de
http://mono8no8aware.wordpress.com
http://steppenhund.twoday.net
http://noemix.twoday.net
http://weberin.twoday.net
http://buchstaeblich.wordpress.com
http://ormuz1966.blog.de
http://teja552.blog.de
http://towhomitmayconcern.blog.de
http://sabined.twoday.net
http://koskator.blog.de
http://promisc.myblog.de
http://flyhigher.twoday.net
http://wiederworte.twoday.net
http://pensionhabenichts.twoday.net
http://fragenbeantworten.blog.de
http://aurisa.twoday.net
http://dieputzfrau.twoday.net
http://rinpotsche.twoday.net
http://sommer-in-hamburg.de
http://tomundichnicht.blog.de
http://rebloggg.blogspot.com
http://annaluehse.twoday.net
http://somnios.de/traumdeutung
http://weberin.twoday.net
http://www.zardoz.at
http://shhhhh.twoday.net
http://wowirsinddaistvorn.wordpress.com
http://lebenwoanders.com
http://booksandmore.twoday.net
http://profiler.twoday.net
http://barbaralehner.twoday.net
http://marana6.blog.de
http://viennacat.twoday.net
http://doktorp.twoday.net
http://altesaeckeuntersich.twoday.net
http://cappuccina.twoday.net
http://angelahornbogenmerkl.twoday.net
http://teacher.twoday.net
http://nibbleschris.twoday.net
http://walhalladada.twoday.net
http://carolahaze.blog.de
http://Herr-Zellophan.blog.de
http://zyniker.blog.de
http://bauen-und-miauen.blogspot.com
http://ottosschnipsel.blogspot.com
http://wolf27.blog.de
http://froggblog.twoday.net
http://flogni.blog.de
http://traumschoepfer.blog.de
http://rimi71.blog.de
http://conalma.twoday.net
http://klausurban.blog.de
http://anousch.net
http://bartynova.twoday.net
http://sitting-fool.blog.de
http://heibloe.blog.de
http://taintedtalents.twoday.net
http://careca.blog.de
http://uerdinger.blogsport.de
http://www.kulinarischersalon.com
http://lingen-hartz.blog.de
http://wir-shp.cwsurf.de/wordpress
http://harfim.twoday.net
http://biertafel.blog.de
http://albannikolaiherbst.twoday.net
http://katermurr.blog.de
http://sternenstaub.twoday.net
http://atonal1.blog.de
http://momoseven1.twoday.net
http://merzmensch.blog.de
http://pestkrause.blog.de
http://einzigartig.blog.de
345 mal gelesen

Generalprobe vom Blogger-A-Flashmob beinah schief gegangen - noch mal Glück gehabt



Das also Bilder der Generalprobe. (Kleines Rätsel: In diesem Musikvideo sind etwa ein Dutzend Personen zu sehen. Eine macht bei der Generalprobe mit. Welche?) Die attraktive Bildauswahl im Schluss gibt es hier zur freien Bedienung.

All Together Now Tretet dAdA rein!
208 mal gelesen

Blogger-A-Flashmob - Jetzt frische Luft für alle

Mitmachen: Klick Bild
256 mal gelesen

20:20 Uhr - Im Netz jenseits der Berge

flashmobch, wollen Sie vielleicht an einem psychologischen Versuch teilnehmen, fragte mich ein Psychologieprofessor auf dem Gang, „es gibt auch Geld zu verdienen.“ Schon als Student habe ich um die Psychologen einen weiten Bogen gemacht. Aber das ging auf dem schmalen Flur nicht, und Geld kann der Student immer gebrauchen. Der Professor hatte vor mir schon eine Studentin abgefangen. Wir saßen uns gegenüber, getrennt durch eine Wand, konnten uns nicht sehen und durften nicht miteinander reden. In der Wand vor mir befanden sich zwei Zählwerke, meines und ihres. Darunter waren drei Schalter. Mit dem einen konnte ich das Zählwerk der Studentin herunterzählen, mit dem anderen hochzählen lassen. Der dritte Schalter durfte nicht benutzt werden. Die Studentin hatte die gleiche Apparatur. Am Ende des Experiments würde abgerechnet werden. Genau weiß ich es nicht mehr, aber sagen wir, für je 100 Zähler gab es 50 Pfennig.

Wir starteten die Zähler, ließen sie zuerst hoch zählen, doch nach einer Weile lief mein Zähler abwärts oder blieb manchmal ganz stehen. Ich versuchte alles, ihr verstehen zu geben, dass wir uns nicht in einer Konkurrenzsituation befanden, dass es nicht darum ging, mit dem höchsten Zählerstand zu siegen. Doch von der Idee konnte sie sich offenbar nicht frei machen. Wir hätten die Kasse des Psychologen sprengen können, wenn beide den jeweiligen Zähler des anderen hochgejagt hätten. Aber so ging ich mit ein paar lumpigen DM raus, sie aber hatte gewonnen.

Eigentlich hatte sie ebenfalls verloren, wie man immer verliert, wenn man nicht den eigenen Nutzen als Teamplayer sieht. Gemeinsam hätten wir viel mehr erreichen können. So ähnlich ist es mit dem sozialen Netzwerk, das wir gerade beim A-flashmob weben. Jeder teilnehmende Blogger profitiert. Schon jetzt habe ich über die Linkliste eine ganze Reihe interessanter Blogs entdeckt, die ich wieder besuchen werde. So wird es vielen gehen, die sich die A-Einträge in den beteiligten Blogs ansehen. Darüber hinaus wird es ein geselliges Miteinander, wenn wir am Montag, dem 11.Juli, ab 20.20 Uhr unser Netzwerk besichtigen. Je mehr mitmachen, desto erhebender ist das Erlebnis. Wir schaffen ein soziales Kunstwerk im Internet, und es ist egal, ob wir es als Jux betrachten, als Happening oder als kreatives soziales Ereignis, das meines Wissens in dieser Form einmalig im Internet ist.



Klick auf das Präsidentenpaar!
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Absolut langweiliger Teppich - Klein durchdringt Groß

Langweilteppich04
Pataphysisches Seminar
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