Wer fürchtet sich vor dem Schwarzen Mann? (3.1*)

Wer kennt das Spiel und hat es wann und wo gespielt? Diese Frage treibt uns jetzt schon zwei Tage um. Es ist ein kleines Forschungsprojekt zur Ethnologie des Alltags – mit bereits beachtlichem Ergebnis.

Die Nachweise reichen inzwischen von Schweden bis Ghana, wo der Schwarze Mann bezeichnender Weise zum Weißen Mann wurde.

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Schwarze Männer von der Nordsee bis Wien

Erste Ergebnisse des Netzforschungsprojekts "Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann?" Näheres und Mitmachen hier und hier.

Derzeitige Verbreitungskarte:
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AUFRUF - Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann?

Der Frühling ist die Zeit der Straßenspiele. Einige davon stammen aus tiefer Vergangenheit. Sie wurden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben, weshalb es Varianten gibt. Ein einfaches aber unheimliches Straßenspiel ist “Wer fürchtet sich vor dem Schwarzen Mann?” Mir scheint, es ist in unsicheren Zeiten entstanden, war vielleicht ein didaktisches Hilfsmittel, den Kindern richtiges Verhalten bei einem Überfall auf das heimatliche Dorf beizubringen. Dann hilft nämlich keine schockstarre Furcht, sondern nur Laufen.

Spielverlauf: Einer spielt den Häscher, und die anderen Kinder stellen sich in Reihe vor ihm auf. Der Häscher ruft: “Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann?” Die anderen rufen “Niemand!”, der Häscher: "Und wenn er kommt?", die Kinder: "Dann laufen wir!" laufen auf den Häscher zu und versuchen an ihm vorbeizukommen, ohne dass er sie berührt. Wer berührt oder eingefangen wurde, muss in der nächsten Runde den schwarzen Mann spielen.

A U F R U F zu einem ethnologischen Internetprojekt
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1a Buchstabensuppe selbst gemacht

vegetarisch. Vergiss Tütensuppe
Rezept hier ...
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Frau Nettesheim mahnt den Frühjahrsputz an

Frau Nettesheim
Keine Lust zu schreiben, Trithemius?

Trithemius
Kaum. Hab zuviel anderes zu tun.

Frau Nettesheim
Zuerst feiern sie die von Ihnen so genannten „Gepflegten Netze“, und dann pflegen Sie das Teppichhaus nicht mehr? Gerade jetzt wäre ein Frühjahrsputz angesagt. Können Sie wenigstens mal erklären, was ein gepflegtes Netz ist?

Trithemius

Ganz gewiss nicht einfach das, was man gemeinhin „social media“ nennt. Da tummel sich viele Leute, die das Internet eingeschränkt nutzen. Sie fahren einen Porsche nur im ersten Gang. Zum Beispiel hat die Zeitschrift Titanic bei Twitter 54.282 Follower und folgt selbst niemandem, nutzt also das Internet als Einkanalmedium. Titanic sendet, aber empfängt nichts, ganz in der Tradition des Printmediums. An einem Austausch mit den Lesern sind sie nicht interessiert. Nicht umsonst veröffentlichen sie keine Leserbriefe, sondern andersrum „Briefe an die Leser“.

Weiter mit Frau Nettesheim ...
1386 mal gelesen

Erlauben Sie sich getrost Neues Denken

„Oh ja! Heutzutage ist Virtuelles und Reales soweit zusammen verflochten, dass man kaum mehr dazwischen unterscheiden kann. Und es ist auch gut so. :-) “,
schreibt Blogfreund Merzmensch in einem Kommentar.

So weit hatte ich bisher noch nicht gedacht. Hören und lesen wir doch immer die Ansicht, man dürfe Virtuelles und Reales nicht vermischen? Und erst recht dürften wir das Internet nicht als gleichwertige Sphäre des Lebens ansehen. Wurden die beiden Sphären, in denen wir uns seit dem Internet hin und her bewegen, bislang nicht immer gegeneinander ausgespielt? Ist es nicht an der Zeit, dem Internetzeitalter mit einem neuen Denken zu begegnen, einem Denken, das nicht mehr in den Kategorien der Buchkultur verhaftet ist?

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1459 mal gelesen

Über das Mysterium der Damenhandtaschen

Mein Studienfreund Nebenmann hat mir heute eine E-Mail geschrieben, worin er an etwas erinnert, das unsere Phantasie während des Studiums eine Weile beflügelt hat: das Mysterium der Damenhandtaschen. Nebenmann schreibt:

„Da habe ich doch kürzlich in einem Pseudo-Kulturteil einer Zeitschrift gelesen, dass irgend so ein Schnösel sich an unseren Phantasien vergangen hat und die Geheimnisse der Damenhandtaschen zu seinem Thema machte. Steht da nicht eine Plagiatsklage an? Aber wenn solch öffentliche Banalisierung von bislang verborgenen Ahnungen schon einmal geschehen ist, heilt auch ein gewonnener Prozess diese Verletzung von geistigem Eigentum nicht mehr, also: als Verlust abschreiben, wieder ein Mysterium weniger, (…).“

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Schreiben abseits der Millionen – unbezahlbar

Dieser Text wurde am 17. April 2012 nachmittags geschrieben. Nicht auf irgendeinen Beschreibstoff, sondern am Bildschirm, wo mir beim Schreiben ein digital erzeugtes weißes Blatt von etwa dem Format DIN-A4 simuliert wird, und wenn ich auf der Tastatur einen Buchstaben anschlage, erscheinen auf diesem simulierten Blatt die entsprechenden Buchstaben in der Drucktype Times New Roman 12 Pica groß. Alle Vorgänge rund um das Schreiben sind automatisiert, und in der Automatisierung steckt Expertenwissen, beispielsweise des Schriftgestalters der Times New Roman, Stanley Morison. Er hat sie 1931-32 im Auftrag der Londoner Times gestaltet, mit der Vorgabe, die Schrift solle „einfach, mannhaft und englisch“ wirken.

Fortsetzung, worin es um das älteste Buch Europas geht ...
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Auf welcher Seite setzen denn nun die Bäume Moos an?...
Trithemius - 28. Mär, 11:06
Danke.
Danke.
Trithemius - 27. Mär, 08:51

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