Wir Baumeister der falschen Perspektiven

Mit dem geschätzten Kollegen Shhhhh tauschte ich mich letztens über falsche Perspektive aus. Er meinte freilich die Erzählperspektive, während ich darin einen Begriff aus der bildenden Kunst verstand, nämlich die Darstellung von dreidimensionalen Objekten, die es in dieser speziellen Weise nur in der 2. Dimension geben kann. Die nebenstehende unmögliche Lattenkiste ist so ein Beispiel. Ich habe einmal ein Foto gesehen, worauf ein Mann eine ähnliche Kiste in den Händen hielt, was allerdings kein Beweis war, dass man sie tatsächlich halten könnte. Die Fotografie ist ja ebenfalls zweidimensional, wenn sie auch die 3. Dimension täuschend echt abbilden kann.

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Lob des Winters

Heißa, endlich hat’s geschneit,
Ach, wie schön ist Winterzeit.
Alle Welt niest laut und froh,
Winterzeit, bravissimo!
Und der Nordwind beißet barsch
Dir in deinen kalten Arsch.

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Immerzu nächtliches Gepolter - surrealer Alltag

Über mir wohnt eine Krähe. Ich habe sie bei mir so getauft, obwohl ich weiß, dass man Frauen keine Tiernamen geben sollte, es sei denn, man würde von einer dazu aufgefordert. Nein, solch eine Krähe ist meine Obernachbarin keinesfalls. Nur trägt sie ausschließlich schwarze Kleidung. Jetzt im Winter hüllt sie sich in einen langen schwarzen Kapuzenmantel, dessen Schöße die Beine bei ihren schnellen Schritten umflattern. Da ist der Eindruck des Rabenartigen nahe liegend, besonders wenn sie die schwarze Kapuze aufgesetzt hat, weil doch der Winter zurückgekehrt ist mit Schnee. Das einzige Helle an ihr ist das bleiche, verhärmte Gesicht mit einem bitteren Mund darin, dessen Lippen wiederum mattschwarz lackiert sind. Ihre Stirnlocke ist eisgrau, so dass man denken könnte, sie wäre eine alte Frau. Aber das ist Frau Krähe nicht.

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Auch Fälschen will gelernt sein

Sehen Sie hier die Lachnummer:

Klein Philipp fälscht sein Zeugnis
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Gedanken aus dem Schatten

Kaum wärmen die ersten Strahlen der Frühlingssonne, rieselt mir angenehm die Frühjahrsmüdigkeit in die Knochen. Da will ich nur noch rumsitzen und müßige Dinge denken, etwa das:

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Kafka kam nicht zum Bodenschrubben

Kollege Shhhhh hat eine wohlwollende Besprechung meiner Lesung verfasst und veröffentlicht. Teppichhaus Trithemius dankt.

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Ein Läufer schwört auf halterlose Strümpfe

Den ganzen Tag hatte sich die himmlische Sensation angekündigt als heller Flecken in der Wolkendecke. Plötzlich brach die Sonne durch. Leider stand sie schon tief, kam kaum über die Häuser noch hinweg. Einzig die öden Parkplätze von Lidl und Aldi wurden für Sekunden von der Sonne beschienen. Auf diesen Parkplätzen stehen immer erstaunlich viele Autos. Da fahren Leute in Mittelklassewagen vor, bei denen man sich fragt, warum die beim Discounter kaufen. Ist der Grund die BMW-Armut? Sparen sie sich den Unterhalt des Autos vom Munde ab? Oder sind sie nur geizgeil? Oder fußlahm und mögen nicht ihren Einkauf auf dem Buckel nach Hause tragen?

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Über Superlative, Baseballschläger & Fußleisten

Mir träumte, eine junge Frau werde von der Bildzeitung gefeiert, weil sie ihre Examensklausur auf die Fußleiste des Hörsaals geschrieben hatte. So sehr wurde sie von Bild in den Himmel gehoben, als wäre sie die Erfinderin und Bewahrerin der Handschrift gleichzeitig. Das ärgerte mich und ich dachte, was fällt denen ein? Erst letztens hatten sie eine Frau zur mutigsten Kioskverkäuferin von Hannover ausgerufen, weil sie einen Kleingangster, der sie überfallen wollte, mit einem Baseballschläger in die Flucht geschlagen hatte. Dieser Superlativ „Hannovers mutigste Kioskverkäuferin“ wäre doch nur dann gerechtfertigt, wenn in einer Testreihe alle Kioskverkäuferinnen Hannovers gleichzeitig von vermummten Männern mit Messern überfallen würden und wenn alle Frauen Baseballschläger hinter der Theke hätten. Schließlich hätten die anderen Kioskverkäuferinnen nur dann die Gelegenheit, sich mutig hervorzutun und nur dann wäre das Prädikat „Hannovers mutigste Kioskverkäuferin“ berechtigter Weise zu vergeben.

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