Kreizsacklzement! Woas is oin Mantra?

„Mysteriöse Schriftzeichen an der Bergwand“, titelt der Münchner Merkur in seiner Online-Ausgabe und schildert die mühsame Recherche nach der Bedeutung der Zeichen. Herausgefunden hat ein befragter Experte, dass es tibetanische Schriftzeichen sind, die Om mani padme hum lauten, aber man wisse noch nicht, was das heißt.

Man merkt sofort, dass der Merkur im Land der deutschen Pisa-Meister erscheint. Der Artikel spiegelt soviel Kompetenz, ist mit soviel Rechercheaufwand erstellt, ist geradezu ein Paradebeispiel für investigativen Qualitätsjournalismus.

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Diskjockey-Verbandspräsident ohne Mitglieder

Ein Beitrag zum Regalprojekt des Kollegen Shhhhh

Hinter den Glastüren meines Bücherregals befinden sich großformatige Bücher. Neben einem Kunstband über den Merzkünstler Kurt Schwitters stehen zwei Zeitschriften im DIN-A4-Format aus dem Jahr 1980, eine französischsprachige und eine niederländische Ausgabe. Sie sind herausgegeben von der belgischen Diskjockey-Organisation, Union Professionelle des Disc-Jockeys de Belgique (UPDJ), und dem flämischen Ableger, Belgische Disc-Jockeys Organisatie (BDO). In Belgien gibt es eben alles doppelt.

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Thronverschwörung und ein Sieg der Kaisertreuen

Ein Beitrag zum Regalprojekt des Kollegen Shhhhh

In diesem Text geht es quasi um nichts. Um einen Buchstaben, der mal verschwinden sollte, aber nicht durfte, dann doch verschwand, aber auf geheimnisvolle Weise wieder bereitgestellt wurde. Er tönt nicht, also man hört ihn beim Sprechen nicht, er zeigt weder Dehnung noch Schärfung an, sondern hat seit Jahrhunderten die ehrenvolle Aufgabe, gar nichts zu tun, lediglich besessen zu werden.

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Hl. Joseph, bitt’ für uns! – Die Biographie des Regals

Ein Beitrag zum Regalprojekt des Kollegen Shhhhh

Mein Bücherregal besteht aus vier senkrecht unterteilten Elementen. Das linke Element hat im unteren Teil zwei Glastüren. Dahinter befinden sich Bücher, die ich besonders vor dem Verstauben schützen will. Die Entsprechung der beiden Regalböden im Element ganz rechts ist meiner Dudensammlung vorbehalten. Es gab eine Zeit, in der ich mich intensiv für die Entwicklung der deutschen Orthographie interessiert habe. Daher habe ich die verschiedenen Ausgaben des Dudens von 1901 an gesammelt. Dazu bin ich gern auf Flohmärkten gewesen und habe nach alten Duden gesucht, bis etwas geschah, was meine Sammelfreude getrübt hat. Davon später.

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Wir Baumeister der falschen Perspektiven

Mit dem geschätzten Kollegen Shhhhh tauschte ich mich letztens über falsche Perspektive aus. Er meinte freilich die Erzählperspektive, während ich darin einen Begriff aus der bildenden Kunst verstand, nämlich die Darstellung von dreidimensionalen Objekten, die es in dieser speziellen Weise nur in der 2. Dimension geben kann. Die nebenstehende unmögliche Lattenkiste ist so ein Beispiel. Ich habe einmal ein Foto gesehen, worauf ein Mann eine ähnliche Kiste in den Händen hielt, was allerdings kein Beweis war, dass man sie tatsächlich halten könnte. Die Fotografie ist ja ebenfalls zweidimensional, wenn sie auch die 3. Dimension täuschend echt abbilden kann.

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Lob des Winters

Heißa, endlich hat’s geschneit,
Ach, wie schön ist Winterzeit.
Alle Welt niest laut und froh,
Winterzeit, bravissimo!
Und der Nordwind beißet barsch
Dir in deinen kalten Arsch.

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Immerzu nächtliches Gepolter - surrealer Alltag

Über mir wohnt eine Krähe. Ich habe sie bei mir so getauft, obwohl ich weiß, dass man Frauen keine Tiernamen geben sollte, es sei denn, man würde von einer dazu aufgefordert. Nein, solch eine Krähe ist meine Obernachbarin keinesfalls. Nur trägt sie ausschließlich schwarze Kleidung. Jetzt im Winter hüllt sie sich in einen langen schwarzen Kapuzenmantel, dessen Schöße die Beine bei ihren schnellen Schritten umflattern. Da ist der Eindruck des Rabenartigen nahe liegend, besonders wenn sie die schwarze Kapuze aufgesetzt hat, weil doch der Winter zurückgekehrt ist mit Schnee. Das einzige Helle an ihr ist das bleiche, verhärmte Gesicht mit einem bitteren Mund darin, dessen Lippen wiederum mattschwarz lackiert sind. Ihre Stirnlocke ist eisgrau, so dass man denken könnte, sie wäre eine alte Frau. Aber das ist Frau Krähe nicht.

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Auch Fälschen will gelernt sein

Sehen Sie hier die Lachnummer:

Klein Philipp fälscht sein Zeugnis
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Auf einer Seite setzen...
Auf welcher Seite setzen denn nun die Bäume Moos an?...
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Danke.
Danke.
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