Ich bin jung und brauche das Geld – Nützliches und Unterhaltsames über den Kettenbrief

„Ich glaube nicht daran, aber was will man machen: Ich bin jung und brauche das Geld…….“,

schrieb mir vor Jahren ein Kölner Geschäftspartner. Und er sandte mir im Anhang der E-Mail jenen Kettenbrief, der jedem Versender einen ordentlichen Batzen Geld von Bill Gates verspricht. Bill Gates will nämlich sein Vermögen verteilen. Man muss nur „hier!“ rufen. Also, es geht um viel Geld. Doch der Kettenbrief ist eigentlich religiösen Ursprungs.

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Das nackte U und die Tugend



Einiges über den Buchstaben Ypsilon. Lies mehr ...
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Von Moden zu schreiben und zu schmatzen

Vorgestern habe ich mir beim Essen heftig auf die Zunge gebissen. Während ich es noch zu ignorieren versuchte, ging mir die Wendung „Sich lieber die Zunge abbeißen“ durch den Kopf, was so viel bedeutet wie „Schweigen wie ein Grab.“ Wie kann denn ein Grab schweigen oder anders: Schweigen Gräber tatsächlich? In Deutschland und vor allem in den slawischen Ländern hielt sich Jahrhunderte die Mär von Toten, die schmatzend im Grab liegen. Und öffnet man ein schmatzendes Grab, hat der Inliegende sein Leichengewand im Maul. Das galt schon immer als Beweis, dass ein für die Lebenden gefährlicher Nachzehrer im Grab lag.

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Bigotter Mensch und die Meteorologie der Scheißstürme

Das Streifrevier einer Giraffe hat eine Größe von etwa 100 Quadratkilometern. Vergleichsweise viel zu klein ist mit 11 Hektar der Zoo von Kopenhagen, über den derzeit ein Facebook-Shitstorm braust, weil man das arme Giraffenbullenbaby „Marius“ getötet, zerteilt und an Löwen verfüttert hat. Mit den heißen Zangen der Inquisition „verhört“ BILD den “herzlosen” Zoodirektor.

Zoos sind die Relikte kolonialen Denkens und gehören abgeschafft, aber nicht weil man Tiere an Raubtiere verfüttert, sondern weil es grundsätzlich falsch ist, Wildtiere herzubringen und einzusperren, damit der Mensch sie angaffen kann.

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Unkeusches Geld, ein Gottesräuber und ein Weltraumfahrer

Ein Gottesräuber ist nicht etwa einer, der Kirchen ausraubt. Obwohl das Wort Gottesräuber nicht mal im Duden steht, weiß ich Gottesräuber, was das ist, denn ich habe keinen irdischen Gegenstand aus der Kirche mitgehen lassen, ich habe Gott höchstpersönlich geraubt. Zum Zeitpunkt meiner Erstkommunion war ich etwa zehn Jahre alt und hatte in der Vorbereitung gelernt, wie man als guter Katholik zu beichten hat. Sie musste aufrichtig sein, sonst ist sie ungültig. Wer nach einer ungültigen Beichte zur Kommunion geht, ist ein Gottesräuber. Meine Erstbeichte war ungültig, und das kam so:

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Pataphysikalische Geheimpapiere als E-Book

Mir kommt’s beinah vor, als würde ich eine Geburtsanzeige schreiben. Juhu! Das seit zwei Jahren in der Printversion vergriffene Buch “Pataphysikalische Geheimpapiere” ist jetzt als E-Book zu haben, bei neobooks, Amazon und Weltbild

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Alles Bio – Über Töne vom Erzeuger

In letzter Zeit esse ich häufig in einem Biosupermarkt zu Mittag. Das an der Bäckereitheke angebotene Menü ist meistens vegetarisch, preiswert, und ich sitze an einem der fünf Tische ruhiger als etwa in der Mensa. Außerdem kann ich den Bio-Supermarkt fußläufig erreichen. Sonst gehöre ich nicht zu den Käufern im Biomarkt, sondern kaufe kleine Besorgungen im Supermarkt gegenüber, also nicht mehr bei Edeka, weil ich da die schönsten Augen nördlich der Alpen vermisse.

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Thomas Haendly – Stilist über den Tod hinaus

Am Samstag um 13 Uhr war ich in Aachen bei der Trauerfeier für meinen guten Freund und Vertrauten Thomas Haendly. Obwohl er den Freitod gewählt hatte und folglich in der Diktion der katholischen Kirche ein “Selbstmörrrder” ist, fand die Trauerfeier in einer katholischen Kirche statt. Der Pfarrer der Gemeinde sagte sogar ein paar schöne Worte. Der ich ein verstockter Heide und schon lange aus der Kirche ausgetreten bin, staunte ich über die Wandlungsfähigkeit und neu erblühte Toleranz der Kirche im erzkatholischen Aachen.

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Irgendwann erreichte der Brief, wenn auch nach sehr...
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Auf welcher Seite setzen denn nun die Bäume Moos an?...
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Danke.
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