Charlie Hebdo, Pegida, “Lügenpresse” und wir – Versuch einer Bestandsaufnahme

Nachdem die Solidaritätswelle „Ich bin Charlie“ abgeebbt und selbst der Prophet „Charlie“ ist, wie auf der jüngsten Ausgabe von Charlie Hebdo provokant zu sehen und zu lesen ist, will ich versuchen, mein Unbehagen zu formulieren und genauer hinzuschauen.

Jeder, der sich zu den Morden von Paris äußert, vor allem wenn er eine kritische Stimme erheben will, scheint zunächst beteuern zu müssen, dass der Terroranschlag ein abscheuliches Verbrechen und durch nichts zu rechtfertigen ist. Als wäre das nicht selbstverständlich.

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Charlie Hebdo, Mopo und Pegida


Ich komme aus
dem Staunen nicht mehr raus, wenn ich sehe, wer plötzlich alles „Charlie“ ist. Dabei können wir getrost davon ausgehen, dass die meisten Bekenntnisse von Leuten kommen, die Charlie Hebdo niemals zuvor gelesen haben. Ich kenne die Karikaturen der meisten ermordeten Zeichner aus den 70er Jahren, den Zeiten des Vorgängerblattes: „Hara-Kiri“. Mir hat der brachiale Zeichenstil nie zugesagt, und deren Witz ist mir oft zu platt gewesen. Wenn ich jetzt die Beispiele von Charlie Hebdo mir ansehe, geht’s mir ähnlich. Eine deutsche Ausgabe von Charlie Hebdo würde am Zeitschriftenmarkt nicht bestehen, vor allem wäre sie andauernd zensiert.

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Hab du nur deine Lust ...

Aus dem literarischen Untergrund, Fundstück im Poesiealbum eines Heidelberger Studenten um 1817.
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Zwei Rätsel am Wochenende

Heißtn das?
und das?
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Weihnachtsmann-Schlauchhosen, Elefantenrüsselslips und wo Herr Sauer war

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Neun Jahre verrückt sein – Abschied vom Teppichhaus

Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Freundinnen und Freunde dieses Blogs!

Ob ich denn ein richtiges Teppichhaus hätte, fragte mich einmal Finchen aus der Biobäckerei. „Nein.“ „Dann verkaufst du Teppiche, quasi als fliegender Teppichhändler?“ „Nein. Ich habe nichts mit Teppichen zu tun. So heißt nur mein Internetblog.“ Na, der hat wohl einen veritablen Knall, wird sie gedacht haben. Selbst als ich Jahre später als reisener Internetdichter mit dem Fahrrad von Hannover nach Aachen gefahren bin (dokumentiert samt Leseprogramm in dem E-Book „Pataphysische Geheimpapiere“), begegneten mir nicht viele Leute, die mit dem Begriff Blog überhaupt etwas anfangen konnten.

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Abschiedsplausch mit Frau Nettesheim – Sternstunde des Wortspiels

Trithemius
Wann ist eigentlich der 1. November, Frau Nettesheim?

Frau Nettesheim
Am Samstag, der Herr.

Trithemius
Dann wars das bald, hohe Frau! Freitag gibt’s noch ein letztes Editorial. Und ab dem 1. November brauche nicht mehr jeden Tag in diesem Bergwerk zu schuften.

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Dieser verfluchte Jetlag

Nachts um 3 Uhr bin ich hellwach und habe nichts Besseres zu tun, mich an den Rechner zu setzen und meine späteren Erinnerungen aufzuschreiben. Wegen dieser „zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmus- und einer daraus resultierenden unspezifischen Persönlichkeitsstörung werde ich heute Mittag einen Arzt aufsuchen. Seine aparte Sprechstundenhilfe bittet mich in den Wartebereich. Eine Sitzgruppe aus bequem aussehenden schwarzen Sesseln ist mit drei Patienten besetzt. Ich setze mich auf eine schwarze Ledercouch. An der Wand vor mir hängt ein großer Bildschirm, auf dem in einer Endlosspule der Arzt so genannte Igel-Leistungen anbietet, schmerzhafte Behandlungen mit Laserstrahlen, heißen Steinen, tausend Jahre alten Nadeln und dergleichen. Keiner blättert in einer Zeitschrift. Alle schauen Wartezimmerfernsehen.

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Teppichhaus Trithemius / Teestübchen Trithemius

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Irgendwann erreichte der Brief, wenn auch nach sehr...
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Auf einer Seite setzen...
Auf welcher Seite setzen denn nun die Bäume Moos an?...
Trithemius - 28. Mär, 11:06
Danke.
Danke.
Trithemius - 27. Mär, 08:51

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