Und wendet sich ab mit Grausen

Und wendet sich ab mit Grausen

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Sollen wir unser Geld wegwerfen? Pro und kontra

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat der Architekt und Baubeamte Julius Habicht die Gebäude der Reichsbank entworfen. Eines der Filialgebäude steht in Hannovers Bankenviertel am noblen Georgplatz. Es hat genau die klotzige Gründerzeit-Architektur, die das Vertrauen zum Geld begründen soll. Man kann sich vorstellen, dass das Geld sich nicht nur über alles erhebt, sondern auch bis tief in die Erde hinab reicht. Das Gebäude beherbergt jetzt eine Filiale der Bundesbank. Ich habe da jüngst eine Kaffeedose voll Münzen gegen nagelneue Euro-Scheine eingetauscht. Etwa dreieinhalb Kilo Münzgeld ergaben 120 Euro, 54 Cent.

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Judith Rakers und mein Frühstück

Gestern Abend habe ich mich über mich gewundert. Da schaltete ich pünktlich zur Tagesschau das Fernsehgerät ein. Was daran verwunderlich ist? Längs taktet die Tagesschau das Leben aller Bundesdeutschen, weil ja auch die privaten Kanäle ihr Abendprogramm auf das Ende der Tagesschau abgestimmt haben. Bevor es also losgeht mit der ganzen Verblödungsjauche, die allabendlich in deutsche Wohnzimmer gekübelt wird, schaltet gut die Hälte der Deutschen die Tagesschau ein, um zu erfahren, was los ist in der Welt. Dieses durchaus seltsame Verhalten wirkt wie kollektive Konditionierung, über die sich unsere Vorfahren wundern würden.

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Ein Bild und seine Gedichte (3)

Neues Bild und neue Einladung, es zu bedichten.

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Klartext aus berufenem Mund: „Handschrift? Setzen, sechs!“


Springers Ärztezeitung
kramt in der Schublade des pädagogischen Gerümpels und titelt: „Handschrift? Setzen, sechs!“. Ja, denkt denn diese Wurst von einem Schreiberling, dass es in heutigen Schulen noch zugeht wie in seiner alten Paukschule, in der hoffnungsfrohe Kinder vor der ganzen Klasse runtergeputzt wurden? Zumindest erwartet er das und weiß sich des Beifalls der konservativen Leserschaft der Springer-Postille sicher. Man sieht diese ausgewiesenen Kalligraphen beifällig nicken, dass endlich Schluss sein möge mit der verwunschten Kuschelpädagogik, die nur grässliche Handschriften hervorzubringen im Stande ist.

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Hurra! Die Queen besucht das Teppichhaus!

.. anlässlich der Lindener Jubelfeier

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Zu Fuß im literarischen Untergrund – die Lindener Zettelbox

Am Lichtenbergplatz, wo ich mein Kölsch kaufe, beginnt die Wittekindstraße. Eine martialische Skulptur bewacht den Platz. Sie stellt den Grafen Wittekind dar, nach dem die Straße benannt ist. Unklar ist freilich, ob er wirklich taubenblau gewesen ist, als er im Jahr 1115 Gerichtsherr des Flecken Linden wurde, wie einer Urkunde zu entnehmen ist. Die erste urkundliche Erwähnung gilt als Geburtsurkunde einer Siedlung. Vermutlich ist Linden aber älter, denn es muss schon etwas da sein, damit sich ein adliger Parasit draufsetzen und Gerichtsherr spielen kann. Auch eine Gerichtslinde muss wachsen, bevor man ein paar renitente Bauern dran aufhängen kann.

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Ein Bild und seine Gedichte (2)

Neues Bild und neue Einladung, es zu bedichten.


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Lassen Sie uns Fraktur reden


Es ist ein
Nachteil der Demokratisierung der technischen Schrift, dass typografische Laien, von keinerlei Kenntnis angefächelt, den öffentlichen Raum beliebig verunstalten können. Eine Weile bin ich mit dem Fahrrad öfters an einer Fassade im hannöverschen Stadtteil List vorbeigekommen, die von einer typographischen Katastrophe gezeichnet ist. Der Anblick hat mich jedes Mal geschüttelt. Man kann nur hoffen, dass der Inhaber dieses Ladens von „Schönen Sachen aus alter Zeit“ mehr versteht als von alten Schriften. Über deren jahrhunderte lange Geschichte will ich hier schreiben.

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Danke.
Danke.
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