Spasss für Privatpatientinnen

yesss
1476 mal gelesen

Weggucken kann doch jeder

zirkus des schlechten GeschmacksHabnsenichwatlustiges auf Lager oder was fürs Gemüt, dass man sich hübsch in Ihren Text vertiefen kann und für eine Weile dem grauen Alltag entfliehen? Ich habe nämlich Feierabend und scheue mich, in Ihrer Furche zu trotten, wenn Sie jetzt unbedingt noch einen schweren Acker pflügen wollen. Schreiben Sie was Leichtes, einfach so, dass der Leser merkt, wie Sie hurtig in die Tasten gegriffen und dabei hie und da ein Schmankerl rausgehauen haben. Wie, danach ist Ihnen grad mal nich? Das kann doch jeder sagen, oder denken Sie vielleicht, es macht mir Vergnügen, auf Sie einzureden wie auf einen müden Gaul? Trotzdem mache ich es, obwohl ich im Augenblick lieber einen leichten Text von Ihnen lesen wollte.
Gestern in der Münchner Runde des Bayerischen Rundfunks vertrat Christine Scheel, finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, die Ansicht, die Linke sei nicht regierungsfähig. Frau Scheel ist auch Mitglied im Verwaltungsrat der staatlichen Förderbank KfW, die Großaktionär der IKB ist. Die IKB hat sich im US-Immobiliengeschäft verspekuliert, so dass sie mit insgesamt 6,5 Milliarden Euro aus Steuermitteln gerettet werden muss. Der Aufsichtsrat hat nichts von den riskanten Geschäften der IKB gewusst, und die verantwortlichen Politiker haben auch nichts gewusst.

Sich fürs Nichtwissen fürstlich bezahlen zu lassen - wieso sollten die Mitglieder der Linken das nicht können, Frau Scheel? Das kann doch jeder. Von Steuerflüchtigen zu wissen und Krokodilstränen zu vergießen, wenn welche sich beim Verschieben ihrer Vermögen erwischen lassen, aber nichts Wirksames dagegen zu unternehmen, das kann auch jeder, wenn er nur gewissenlos genug ist. Es könnte auch jeder Ein-Euro-Jobber sich am Verscherbeln des Volksvermögens beteiligen, an der Bahnprivatisierung zum Beispiel, wenn man ihn nur in eine entscheidende Position ließe. Sachkenntnis ist nicht nötig. Dazu gibt es schließlich Beraterfirmen, die neuerdings sogar die Gesetzesentwürfe ausarbeiten wie das Gesetz über Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP), das von der amerikanischen Anwaltssozietät Hogan & Hartson Raue ausgearbeitet wurde und das lustige Verhökern öffentlicher Immobilien an Investoren erleichtert, wie man hier nachlesen kann.
Halt, stopp. Nicht weiter durch diese Furche. Was Sie da alles aufwühlen, soll hübsch unten bleiben. Da gehören Bodendecker drüber, sonst muss ich mich heute Abend besaufen. Habnsenichwatwirklichlustiges auf Lager oder was fürs Gemüt? Heute offenbar nicht. Naja, morgen ist auch noch ein Tag.
1969 mal gelesen

Coster übern Tisch weg

Ich fand Coster im Last Exit, wie er murrend und knurrend über einer Zeitung saß. Als ich an seinen Tisch trat, stieß er mehrmals die Wörter „Schmocks“ und „Pack“ hervor. Dann besann er sich, fasste unerwartet begütigend meinen Mantelärmel und sagte: „Dich meinte ich nicht, kannst dich ruhig setzen.“
„Ach ne", sagte ich, „ich setz mich lieber eins weiter. Da ist mir zuviel negative Energie in Ihrem Dunstkreis, Herr Doktor.“ So mussten wir uns in der Folge über die Tische hinweg unterhalten, und da von der Theke her die laute Musik dudelte, wenn nicht sogar die Espressomaschine jaulte, habe ich so gut wie nix verstanden und kann nur hoffen, Coster hat mich auch nicht verstanden. Das wäre wenigstens ausgleichende Gerechtigkeit.

Kauft-Ohrstöpsel

Außerdem kann ich mir schon denken, warum Coster grantelte und es ungefähr wiedergeben. Medienschelte wird’s gewesen sein. Schimpf auf die Eliten, die sich vom Rest der Gesellschaft längst abgeschottet haben und nur am Machterhalt und an der Befriedigung ihrer niederen Instinkte interessiert sind. Und die Medien seien ihre willfährigen Schmarotzer, würden ihnen den Pelz sauber halten. Öffentlich schelten würden sie nur jene, die sich ungeschickter Weise erwischen lassen und ein törichtes Beispiel der Raffgier aus ihren Kreisen nach außen trügen. Man scheue nämlich den publizistischen Aufwand, die Sache wieder grade zu biegen. Jedesmal wenn wieder so eine himmelschreiende Sauerei aus den einvernehmlichen Kreisen der Elite nach draußen gedrungen wäre, müsste eine ganze Kompanie von Leuteverdummern aufgeboten werden zur neuerlichen Hirnwäsche der Massen, Propagandisten des Egoismus wie Olaf Henkel oder ein gewisser Herr Sinn, der sich Professor der Ökonomie schimpfe, und professorale Kollegen, die sich vom Steuerzahler für ihre hirnrissigen neoliberalen Thesen bezahlen lassen.

Überhaupt könne er, Coster, seine Professorenzunft nicht ausnehmen. Schließlich würden sie doch ihren BWL-Studenten all die miesen Tricks der wirtschaftlichen Eliten beibringen, damit sie sich später auskennen im Dreck von zum Beispiel Steuervermeidung oder gar Steuerhinterziehung. Steuern zahlen nur die Dummen, das gemeine Pack, das nicht auskommen kann trotz Onkel Konzens 1000 ganz legalen Steuertricks. Denn die Herrschaften in den Eliten wollten zwar eine exzellente Ausbildung für ihre eigene Brut, doch sie seien zu schön, dafür zu bezahlen. Man geruhe, sich durch die kleinen Leute aushalten zu lassen, um sich hübsch fürstlich vorzukommen. Natürlich dürften die nicht hochkommen. Es ist viel besser, wenn sie grad mal ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Dann haben sie nämlich nicht die Kraft, sich selber schlau zu machen. Und damit sie in ihren elenden Mußestunden nicht auf eigene Gedanken kommen, flößt man ihnen über alle denkbaren medialen Kanäle den widerlichsten Informationsmüll in die Köpfe. Und die Printmedien erst, was sei man doch eine tumbe und eitle Zunft.

Plötzlich schwieg die Espressomaschine. Coster sagte: "Die Medienhuren rechnen sich viel lieber den Eliten zu. Deshalb vertreten sie auch ihre Sache, denn zu scharfe Kritik an ihnen rechnet sich nicht. Dann bleiben die großen Anzeigenkunden weg. - Was?!“, rief er, „das ist übertrieben!?“ Er rutschte an meinen Tisch. „Dann pass mal auf: Vor etwa 10 Jahren hat mir der Verlagsleiter der Frankfurter Rundschau gesagt, man habe enormen wirtschaftlichen Druck. Die großen Anzeigenkunden würden sich verweigern und sagen: „Was wollen Sie, Ihre Zeitung wird doch nur von linken Oberstudienräten gelesen, und die kaufen unsere Produkte nicht.“ „Und“, fuhr Coster fort, „schau dir an, was aus der Frankfurter Rundschau geworden ist!“

Das also hörte ich heute sinngemäß oder auch wörtlich von Coster.

Guten Abend
1414 mal gelesen

Eskalierte Ordnung

ordnungWelche Ordnung ein Ladenlokal haben sollte, hängt vom Warenangebot und davon ab, was man in die Auslage legen will. Auf dem Foto setzt sich die spezielle Ordnung des Schaufensters im Laden fort. Wer also ins Schaufenster hineinschaut, sieht genau, was er zu erwarten hat. Und sollte es ihn hineintreiben, weil die Ladenordnung der Ordnung seines Kopfes entspricht, wird er beim Betreten des Ladens nicht überrascht sein, obwohl sich freilich am hinteren Ende des Ladens die Tür zu einem exklusiven Einkaufparadies auftun könnte. Es ist nicht wahrscheinlich, doch andererseits auch nicht zu bestreiten, es sei denn, man würde sich durch den Laden wühlen und nachschauen.

Träfe man einen Menschen, der gerade noch Kunde des Ladens gewesen, dann würde man sich vielleicht wundern, wenn er ganz adrett gekleidet wäre, frisch frisiert und geputzt. Es ist nämlich so, dass die Auslagen eines Menschen nicht immer darauf schließen lassen, welche Ordnung in seinem Kopf herrscht. Darum hält sich der Mensch ja an bestimmte Bekleidungskonventionen. Diese Konvention anonymisiert ihn ein wenig und lässt nur geringe Rückschlüsse auf seine Persönlichkeit zu.

Wer zum Beispiel bei einem Formel-1-Rennen den exklusiven Paddock-Club im VIP-Bereich der Boxengasse besuchen will, braucht einfach nur eine Eintrittskarte zu etwa 3000 Euro und geputzte Schuhe, weshalb man an der Pforte auch einen Schuhputzer bereitstellt. Es geht dort wie in vielen Bereichen des Lebens nur um die Auslagen eines Menschen. Es kann einer ein reicher Steuerhinterzieher sein oder der russischen Mafia angehören, stimmt das Outfit, sind die Schuhe geputzt, ist er gesellschaftsfähig.

Nur Narren spiegeln ihr Inneres nach außen, denn ein jeder würde seine Gesellschaftsfähigkeit verlieren, wenn er so närrisch wäre. Allerdings wächst die Neigung zum Exhibitionismus und gleichsam wächst die Lust, die Vergehen der Mitmenschen an die Öffentlichkeit zu bringen, sich und andere quasi in ein Schaufenster zu stellen. In diesem Zusammenhang ist ein neues Wort in der Sprache aufgetaucht, ein Homonym zu eskalieren. „Eskalieren" ist ursprünglich ein rückbezügliches Verb, man kann sich eskalieren, was soviel heißt wie „sich stufenweise steigern“. Auch eine Situation kann eskalieren. Das neue Wort „eskalieren“ ist eine direkte Übersetzung aus dem Englischen; to escalate bedeutet, ein Problem mit dem Verantwortlichen zu besprechen. Dieser Anglizismus „eskalieren“ wird also zielend verwendet. Man kann etwas eskalieren, was soviel bedeutet, dass man einem Vorgesetzten eine Information zukommen lässt, eventuell um Kollegen anzuschwärzen. Eskalieren kann man auch mit Hilfe einer E-Mail, indem man einen CC-Anhang macht und den Adressaten unter den Druck einer Öffentlichkeit der anderen Adressaten setzen.

Im wüsten Schaufenster unserer Gesellschaft liegt neuerdings auch das Wort eskalieren. Ich will’s ehrlich gesagt nicht haben.

Guten Abend
2052 mal gelesen

The Next - ein literarisches 40-Minuten-Experiment

Blogexperiment

Nehmen Sie als Autor teil an einem literarischen Blogexperiment.
Heute 20:20 Uhr, Ende 21 Uhr
1770 mal gelesen

Rettet Klaus Zumwinkel

unterschrift
Galerie Teppichhaus Trithemius
Künstler: Klaus Zumwinkel
Titel: Goldene Berge von Vaduz
Format: DIN C6
Technik: Montblanc-Füller auf Bütten
Notopfermarke: Rettet Klaus Zumwinkel hier
4885 mal gelesen

Vom Zauber des Schreibens

Aus technischen Gründen bitte ich einmal nach nebenan in die Cafeteria, wo es einen Text zu lesen gibt, der mit dem Aufruf zu einem literarischen Experiment endet, zu dem ich auch hier herzlich einlade.

Außerdem ist die Cafeteria neu geordnet. Unter dem Header befindet sich jetzt eine Leiste mit Buttons, die das Stöbern im Teppichhaus-Archiv erleichtern.

Beste Grüße
Trithemius
1394 mal gelesen

Haumassakatagatanamamor

Heute gibt es keinen Abendbummel, no Sir, allenfalls einen ganz kurzen, der schon zu Ende ist, bevor er überhaupt richtig angefangen hat.

„Haumassakatagatanamamor?!“, rief ein aufgebrachter Mann mit sich überschlagender Stimme in sein Handy, und ich dachte noch, da möchte ich nicht am anderen Ende sein und verstehen, was das heißt. Da er seine heftige Frage mehrfach wiederholte, bevor er zu anderen Tiraden wechselte, konnte ich mir den Wortlaut notieren. Gewiss ist alles nur annähernd aufgeschrieben, denn es ist schwierig, die Äußerung einer unbekannten Sprache aufzuzeichnen. Einen ähnlichen Effekt kann man erleben, wenn man einen fremden Dialekt aufschreiben wollte. Selbst beim eigenen Dialekt kann man nicht mit Sicherheit sagen, wie ein Wort nun wirklich geschrieben werden müsste, wenn keine Vereinbarung besteht, mit welchen Buchstaben die Laute abgebildet werden. Die Lautschrift bietet ja immer nur eine Annäherung an den Laut. Wollte man alle Laute des Deutschen korrekt in der Schrift abbilden, reichten die 26 Buchstaben des Alphabets nicht. Man bräuchte mehr als doppelt so viele, weshalb wir verschiedene Laute mit den gleichen Buchstaben wiedergeben, wie etwa mit dem ch bei „ach“ und „ich“.

Wo sind bei „Haumassakatagatanamamor“ die Wortgrenzen? Wenn man gar nichts über eine Sprache weiß, lässt sich selbst das nicht bestimmen. Man müsste dazu die Sortierung-der-KonsortenGrammatik der Sprache kennen. Hier lässt sich ermessen, was ein Sprachwissenschaftler leisten muss, wenn er eine seltene Sprache beschreiben will, für die es keine Schrift gibt. Ist eine Sprache dann aber verzeichnet, hat man eine Wortliste und ein Grammatikmodell erstellt, erst dann kann man in dieser Sprache einen Fehler machen. Sprachliche Fehler sind eigentlich eine natürliche Erscheinung. Sie treiben den Sprachwandel an, halten eine Sprache lebendig. Durch die Schriftlichkeit einer Sprache wird der Sprachwandel gebremst, kommt bei rigider Auffassung von Orthographie und Schulgrammatik sogar fast zum Stillstand.

Das Mündliche hat seine eigene Qualität und hängt nicht von Kategorien des Schriftlichen ab. Denn eigentlich sollte die Schrift der Sprache dienen, wenn auch manch törichter Sprachpfleger das Gegenteil fordert. Ob der wütende Mann nun „Haumassakatagatanamamor?!“ gerufen hat oder „Hau massa kata gatana Mamor“ ist hinsichtlich der Wirkung auf seinen Zuhörer völlig egal. Ja, selbst wenn in der Erregung manche Silben nur schludrig ausgesprochen wurden, wird der andere wissen, was gemeint ist.

Ein kurzer Bummel, wir sind so gut wie zu Hause. Was genau ist mit dem Plakat im Schaufenster einer Fotohandlung gemeint? Es ist eindeutig ein deutschsprachiger Text, doch was der Verfasser dabei für ein Durcheinander der Begriffe im Kopf hatte, möchte ich jedenfalls nicht im Kopf haben.

Guten Abend
1546 mal gelesen

Plausch mit Frau Nettesheim - Abschied vom Haufenprinzip

trithemius & Frau NettesheimFrau Nettesheim
Sie haben also gestern den Winter abgesagt.

Trithemius

Na und, Frau Nettesheim, das kann man doch mal machen.

Frau Nettesheim

Haben Sie nicht erzählt, Sie könnten nur Regen machen?

Trithemius
War alles nur Spaß. Es ist reiner Zufall gewesen, dass es über Jahre hinweg jedes Mal regnete, nachdem ich mein Auto gewaschen hatte. Und als mein Auto mal für ein halbes Jahr abgemeldet war und folglich während der ganzen Zeit nicht geputzt wurde, kam der dürre Sommer, Sie erinnern sich.

Frau Nettesheim
Ach. Und kürzlich haben Sie behauptet, Sie könnten jetzt auch Sonnenschein machen, Sie müssten nur voraussagen, dass die Schönwetterperiode endet, dann würde sie sich zuverlässig eine Weile halten. Wenn Sie also gestern den Winter abgesagt haben, kann ich wohl bald meinen Pelzmantel wieder rauskramen.

Trithemius

Ich hätte nicht gedacht, dass Sie es wagen, im Teppichhaus das Wort „Pelzmantel“ zu verwenden, auch wenn Sie es nur metaphorisch gemeint haben. Wer macht das jetzt sauber, Frau Nettesheim?

mehr
1690 mal gelesen

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Teppichhaus Trithemius / Teestübchen Trithemius

Aktuelle Beiträge

Die Papiere des PentAgrion...
<img alt="Papiere des PentAgrion bd 2" style="margin:5px;"...
Trithemius - 23. Apr, 13:18
Die Papiere des PentAgrion...
Folge 2.1 Die Macht der Jacke - Folge 2.2 Von den Socken...
Trithemius - 3. Feb, 09:49
Papiere des PentAgrion...
Folge 2.1 Die Macht der Jacke - Folge 2.2 Von den...
Trithemius - 3. Feb, 00:20
Die volle Wahrheit über...
Dienstagmorgen kurz vor der Teestübchen-Redaktionskonf ernenz....
Trithemius - 25. Apr, 19:16
Besser aufrecht sterben,...
Besser aufrecht sterben, als mit kalten Knien leben! Nach...
Lo - 25. Feb, 17:03
An einem Sonntagmorgen...
Allmorgendlich klappe ich den Tagesschau-Feadreader...
Trithemius - 25. Feb, 10:45
Teestübchen Humorkritik...
Morgens werde ich wach, ist mein Humor weg, die heitere...
Trithemius - 13. Feb, 17:30
Hallo Melanie,
welch eine Überraschung. Du bist mir offenbar nicht...
Trithemius - 3. Jan, 17:02

RSS Box

Links

Suche

 

Kalender

Februar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
 
 
 
 

Web Counter-Modul

Status

Online seit 6917 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:09

Credits


Abendbummel online
Bild & Text
Ethnologie des Alltags
Frau Nettesheim
freitagsgespräch
Gastautoren
Hannover
Internetregistratur
Kopfkino
Pataphysisches Seminar
Pentagrion
Schriftwelt im Abendrot
surrealer Alltag
Teppichhaus Intern
Teppichhaus Textberatung
Textregistratur
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren