Der den Beuys schlug - Nachtschwärmer online (3)

Nachtschwärmer



Folge 3: Der den Beuys schlug
Text / Erzähler: Trithemius, Musik: Martin Kratochwil
Fortsetzung: Donnerstag, 16:30 Uhr
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Fastenspeise der Buddhisten - Nachtschwärmer (2)

Nachtschwärmer



Folge 2: Fastenspeise der Buddhisten
Text / Erzähler: Trithemius, Musik: Martin Kratochwil

Fortsetzung: Mittwoch 16:30 Uhr
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Nachtschwärmer online - (1) - Ein Nachtbummel

Nachtschwärmer



Folge 1: Ein Nachtbummel stünde vor der Tür
Erzähler: Trithemius, Musik: Martin Kratochwil, Schnitt: Mimiotschka

Fortsetzung: Dienstag, 16:30 Uhr
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Guten Morgen, Frau Cramer ...

Es ist manchmal besser, etwas gar nicht zu wissen als nur halb, besonders wenn es sich um Redewendungen oder Floskeln handelt. Wenn sich beispielsweise ein halbgebildeter Redakteur die Überschrift erlaubt: "Dümmer als die Polizei", wie Kollege Noemix in der Zeitung gefunden hat, grenzt das an Beamtenbeleidigung.

Am Weihnachtsmorgen klingelte der neue Nachbar an der Haustür meiner Großmutter und sagte: "Guten Morgen, Frau Cramer! Ich wollte eben gratulieren. Herzlichen Glückwunsch zu Weihnachten!" - schüttelte meiner erstaunten Großmutter die willenlose Hand, rief auch noch über ihre Schulter hinweg durch den Flur meinem Großvater zu: "Auch Ihnen, Herr Cramer! Herzlichen Glückwunsch!"

Seither wurde leider an den Weihnachtstagen immer über ihn gelacht, wenn der ganze Besuch im Haus meiner Großeltern war.
So eine Weihnachtsgratulation ist aber auch nicht unkomisch.

Frohe-Weihnachten
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Nachtschwärmer - Eine Fahrt in den Heiligabend

HeiligabenddraisineZum Auftakt der Nachtschwärmer-Vertonungen ein professionell produziertes Hörspiel. Während der Rauhnächte werden die Folgen erscheinen, die ich selbst aufgenommen habe.

Vorbemerkung: Ab dem 13. Dezember 2005 begann ich die Nachtschwärmer zu schreiben, imaginäre Fahrten mit einer Draisine über eine Bahnlinie, die am Aachener Teppichhaus vorbei führt. Ich hatte im November zu bloggen begonnen und war begeistert von diesem neuen Medium. Die digitale Interaktion ließ mich eine bislang nicht gekannte Form der sozialen Energie spüren und beflügelte meine Phantasie. Wochen zuvor hatte ich noch in einem tiefen Tal gesessen, nicht wissend, was ich mit mir und meinem Kummer anfangen sollte. So wurde das Bloggen zur Selbsttherapie. Ich wünschte mir einen guten Platz in der Welt. Aber wo sollte der sein, wenn die Welt aus den Fugen ist? Daher sah ich im Medium Blog eine Möglichkeit der Vernetzung aller, die sich nicht abfinden wollen mit dem Gang in die Dystopie. Meine anfängliche Euphorie ist geschwunden. Aber Veränderungen sind möglich, und alle Veränderungen beginnen mit einem Traum.

Die Nachtschwärmer schrieb ich online in jeweils fünf Etappen. Bis April 2006 entstanden 44 Fahrten. Ich habe die Texte redigiert und werde sie demnächst als Buch vorlegen. Einen Text verwarf ich, den Weihnachtsnachtschwärmer. Er spiegelt ein Sendungsbewusstsein, das ich nicht mehr habe. Just diese Folge hatte Blogfreundin Marion Wolff (Immekeppel) in guter Erinnerung. Marion Wolff arbeitet bei der Deutschen Welle. Sie hat den Text leicht gekürzt und mit dem Redakteur Rolf Wenkel als Sprecher ein Hörspiel daraus gemacht:


Eine besinnliche Fahrt in den Heiligabend wünscht Ihnen und Euch,
Trithemius

Originaltext hier
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Abendbummelfee - Serielles Gif - Trickfilmstudio

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The Pogues: Christmas In The Drunk Tank - Gif-Animation: Trithemius

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Nachtzug mit Skoptophobie - Trickfilmstudio

Liebe Kundinnen und Kunden,

gleich wrdsch mer ehmd de Stimmbändor durchn Honischdopf ziehn, nu, äh, infiziert ... heute werde ich meine Stimmbänder ölen und aus dem Nachtschwärmer-Manuskript die ersten Folgen lesen. Sie werden die Rauhnächte über zu hören sein - zur Einstimmung auf das kommende Buch im Teppichhausverlag. Und natürlich werd 'ch ni Sächsisch sprechn duhn, sondern man wird allenfalls meinen rheinischen Tonfall heraushören können. Die ersten Nachtschwärmerfahrten rollen mit einer Draisine über das Gleisnetz einer Güterbahnlinie von Aachen nach Belgien.

Einstweilen die Neubearbeitung einer Eisenbahn-Gifgrafik als Video. Suchen Sie keinen Sinn darin, finden Sie höchstens einen, muss aber nicht. Viel Vergnügen, Ihr Trithemius

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TT-Musiktipp - James Blake; Limit To Your Love

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Ein Dresdner pustet mich an - Mein surrealer Alltag

Man hat meine Telefonnummer getauscht. Das wäre wegen einer „Verfügung der Netzagentur“ nötig, teilte mir der Telefonanbieter mit. Meine siebenstellige Nummer werde auf eine achtstellig umgestellt. Am 14. Dezember wurde also mein Festnetzanschluss mit einer anderen Rufnummer versehen, und just ab dem 14. Dezember war ich nicht mehr zu erreichen. Es ist mir nicht sofort aufgefallen, denn ich selbst konnte noch telefonieren. Anrufer hörten aber nur ein Besetztzeichen. Am nächsten Morgen meldete ich die Störung, und am Nachmittag funktionierte mein Telefon wieder. Gegen 20 Uhr rief mich ein Techniker auf dem Handy an.

„Spreche ich mit Herrn Jules van der Ley bärseenlch?“
„Ja.“
„Sä haben äne Schtörung von Ihrem Delefon-Anschlüss gemeldet.“
„Das hat sich erledigt, mein Telefon geht wieder.“
„Das säh ’ch awor anders.“
„Jedenfalls konnte ich heute Nachmittag telefonieren.“
„Wie ist denn Ihre Rufnummor?“
„Das weiß ich nicht auswendig, ich habe sie ja erst seit dem 14. Dezember.“
„Sä kennen Ihre Rufnummor ni? Nizuglohm! Awer die mussdn Sä toch allen Freundn und Verwandschen saren. Iwwerlehchn Sä mal. Sowas duht man sich doch merkn.“
„Haben Sie mich etwa angerufen, um mich zu schulmeistern? Ich bin der Geschädigte.“
„Jetz bleim Sä mal aufm Däbbch. Da müssen Sä mich wärglich ni gleich annflauhm. Ist Ihre Festnetznummor xx xx xx xx?“
„Könnte sein.“ Der Tuppes konnte sie natürlich in der Störungsmeldung lesen.
„Nu, dann rufe ’ch Sä jetzt auf diesor Nummor an. Oochnbligg - werdsch schon deigsln.“
„Gut.“

Mein Telefon klingelt, zweimal kurz, dann ist Stille. Gerade bin ich ein paar Schritte gegangen, klingelt es erneut. Diesmal lang genug, dass ich abnehmen kann. Er ist dran.

„Wenn es bei Ihnen jeglingeld hat, das war ’ch. ’ch hab ehmd de Leidung freigepusded. Nu duhts wiedor fludschn.“
„Fein. Ging ja schon heute Nachmittag.“
„Nu, sähnse! Da wünsche ’ch Ihnen noch ähn guden Ahmd.
„Danke, Sie mich auch.“

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Danke.
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