El Loco - 3. Mai, 11:06

Weitestgehend...

...stimme ich zu. Ich weiß nicht, ob die Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn das Telefonieren im Großraumabteil erlauben oder nicht, aber die Zigarre ist hier sicher nicht manierlich: zum einen tatsächlich verboten, zum anderen gesundheitsschädlich (und in dem Fall hätte Fritzjott die Chance auf eine Anzeige wegen versuchter Tötung), zum dritten nicht angemessen. Fritzjott könnte allerdings seinerseits sein Telefon zücken und irgendjemandem ins Ohr brüllen, "ich kann dich gar nicht verstehen, mein Nachbar hat seinem Kumpel grad lautstark die Nacht mit Therese berichtet, und jetzt erzählt er seiner Frau genauso lautstark, wie langweilig die lange Sitzung gewesen sei". Er kann auch den Ghettoblaster herausholen und die ganze Belegschaft mit Musik einhüllen, aber bitte nur aus dem Radio - von der CD müßte er ja GEMA bezahlen.
In den Fernzügen der SNCF ist das Benützen des Mobiltelefons im Großraumabteil übrigens untersagt. Zum Telefonieren muß man in den Vorraum gehen - der allerdings ist bekanntermaßen laut, weil "auf der Achse". Nun, man muß ja auch nicht ständig und überall telefonieren.

Du schreibst:
Wenn nun jemand gar nicht glaubt, eine flüchtige Seele zu haben – warum sollte er sich beim Gähnen die Hand vor den Mund halten?
Darauf allerdings habe ich eine Antwort: weil eigentlich niemand Lust hat, dem Fremden, der ihm begegnet, die Plomben zu kontrollieren oder die Rachenmandeln zu bewundern.

Trithemius - 3. Mai, 23:27

Auch beim lauthalsen Lachen oder beim lauten Singen wird der Mund weit geöffnet, ohne dass man sich die Hand davor hält. Man muss ja nicht unbedingt hineinschaun in den Schlund.

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