schreiben wie atmen - 16. Feb, 20:27

Das Beispiel Tony Blair zeigt, wie persönlich die Handschrift ist. Sie steht in einem Maße für die Person, das fast an den Eid heranreicht.
Das andere Beispiel zeigt eine Vielzahl von Bedeutungsebenen die die Handschrift hat: Offenlegung der Gemütsverfassung, der Unzulänglichkeiten des Schreibers z.B.

Careca - 16. Feb, 20:40

Ehrlich gesagt, obwohl ich sehr gut englisch labern kann, ich kann nur die ersten beiden Zeilen fehlerfrei lesen. Den Rest verschlingt die Auflösung und allein "Northern ireland" ist deutlich lesbar ...
Trithemius - 16. Feb, 20:43

Blairs Beispiel scheint mir nahe an der Urkunde, im Sinne des gegebenen Versprechens. Und die Handschrift erinnert mich an den Handschlag.
Trithemius - 16. Feb, 20:44

Tut mir Leid, dass die Auflösung so schlecht ist, aber das Originalbild zeigt auch nicht viel mehr als die damit verbundene Geste.
Careca - 16. Feb, 20:51

Ich erinnere mich nicht an das Foto und auch nicht an die Szene. Heute ist meine Meinung von Blair die selbe wie über GW Bush. Mit beiden verbinde ich nichts gutes. Eher das Gegenteil. Tod und Verderben. Ich wüßte gerne welche Erinnerung ich damals bei dem Foto gehabt hätte, jetzt kann ich es nicht vorurteilsfrei anschauen. Meine negative Konnotation bei dem Wort ist zu stark. Seine Gestenführung der geschlossenen sich selbst zugewendeten Hand und sein Gesichtsausdruck heben sich ab von der Handschrift im Hintergrund. Beide harmonieren für mich nicht. Aber eines ist wohl unbestritten, ein Text im Hintergrund geschrieben mit Sans Serif 12 pt würde stark unpersönlich wirken. Insofern strahlt das Bild schon eine gewisse Authentizität aus, dass beide (Schrift und Person) emotional sind.

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