Bitte (nicht) nachdoppeln

Internet_Registratur03

Vor Jahren legt ich eine Sammlung von Stilblüten aus dem Sportteil der Aachener Nachrichten an. Ein Autor mit dem Kürzel -jok- produzierte am laufenden Band kuriose Trägersätze der wörtlichen Rede und herbei gesuchte Verben des Sagens. Nie reichte es –jok-, einfach „sagte (er)“ zu schreiben. Seine Phantasie zwang ihn zu den zierlichsten sprachlichen Pirouetten. Dass diese Marotte noch immer nicht ausgestorben ist, sah ich heute in der Online-Ausgabe von Blick (Nachweis Pocemon).
Ein-Mann-doppelt-nach

"Bitte keinesfalls nachdoppeln! Die Schreiber sind abgebrühte Sprachverhunzer, denen nichts mehr weh tut", gibt der Stiltrainer durch die Brille seines Sprachgefühls einen guten Rat. "Andererseits macht es Spaß, solche Sätze zu bilden", lässt er hoffentlich noch rechtzeitig eine alternative Überlegung zu.
1929 mal gelesen

Oje, mein armer Duden

Da-liegt-ein-DudenDer Duden auf der Fensterbank ist kein gutes Zeichen. (Ich weiß, dass meine ungeputzten Fenster auch ein schlechtes Zeichen sind, aber es geht um den Duden, verehrte Kunden.) Irgendwann habe ich damit hinterm Fenster gestanden, um ein orthographisches Rätsel bei Lichte zu besehen. Seither liegt das Buch dort, was gar nicht gut ist. Zuvor hatte auf der Fensterbank ein Buch von Bastian Sick gelegen. Und weil’s ein schlechter Kauf war, diente es mir als Abstandshalter, das heißt, ich habe den Titel: „Der Dativ ist schon wieder dem Genitiv sein Tod“ oder so ähnlich vor dem Schlafengehen ins offene Fenster geklemmt, damit’s beim Lüften nicht zufällt. Seit geraumer Zeit ist Sicks (hehe) Buch verschwunden, worüber ich eigentlich recht froh bin. Allerdings klemme ich offenbar derzeit den Duden ins Fenster, und das ist nicht einem pseudoreligiösen Überwindungsgedanken geschuldet, sondern einfach ein schlechtes Zeichen.

Früher wäre mir
nie in den Sinn gekommen, einen Duden so schmählich als Abstandshalter zu missbrauchen. Dazu diente ja Sicks albernes Schulmeisterlatein. Die Entwicklung der Dudenorthographie war viele Jahre eines meiner Studienobjekte. Deshalb besitze ich vom Rechtschreibduden 27 Ausgaben. Woher kommt also diese neue Gleichgültigkeit? Selbst ein unerschütterlicher Optimist kann sich ausmalen, dass der Duden unter der allabendlichen Fensterklemme aus dem Leim gehen wird. Dann wird’s keine Freude sein nachzuschlagen, wie ich zum Beispiel Teichoskopie schreiben soll. Der Link zu Wikipedia zeigt einen Grund, weshalb mir der Duden beinah gleichgültig geworden ist. Meist geht es schneller, im Internet nachzuschauen und dann einen Link zu setzen statt einer Erklärung. Freilich ist das Internet mit Vorsicht zu genießen, weil dort viele Fehler kursieren, wie das Beispiel des dreihufigen Urpferds zeigt. Das habe ich zwar nicht erfunden, doch ich besitze darauf das Internetmonopol.

dreihufiges-Urpferd

Trotz meiner
Bedenken schaue ich immer öfter im Internet bei Wikipedia nach als in einem Wörterbuch. Offenbar machen es viele so, weshalb der Verlag Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG. jüngst den gedruckten Brockhaus aufgegeben hat und Neubearbeitungen nur noch im Internet veröffentlichen will. Der Duden wird ebenfalls vom Bibliographischen Institut herausgeben. Eventuell droht ihm ein ähnliches Schicksal. Gedruckte Nachschlagwerke wie Brockhaus und Duden sind zu langsam, werden für unsere schnellebige Zeit zu selten aktualisiert. Die Duden-Neuauflagen erscheinen zwar im Abstand weniger Jahre. Doch wenn dazwischen in der Alltagssprache neue Wörter auftauchen, werden sie von der Dudenredaktion vorerst nur mit Anwendungsbeispielen registriert. Dann kreisen sie in der Warteschleife, um irgendwann in der Neuauflage zu landen. Für Wörter in der Warteschleife herrscht Anarchie, soweit sie orthographische Varianten zulassen. Die Dudenredaktion soll sich übrigens hinsichtlich der Schreibweise eines Wortes an der Gemeinschaft der kompetenten Sprecher und Schreiber orientieren und zusätzlich die amtlichen Regeln anwenden, was nicht immer so getreulich geschehen ist.
Oft hat die jeweilige Dudenredaktion höchst eigenmächtig gehandelt. So war sie besonders in den Auflagen 14 bis 16 von einem kapitalen Teufel des Mutwillens geritten und hat eindeutschende Schreibweisen festgelegt, nach denen niemand gefragt hatte: „Rutine“ (Routine), „Schef“ (Chef) oder „Kontainer“ (Container), um nur einige zu nennen.

Immerhin garantierte der
Duden eine gewisse Kontinuität in der Orthographie, solange er allein amtliche Geltung hatte und „maßgebend in allen Zweifelsfällen“ war. Mit der jüngsten Orthographie-Reform hat der Duden dieses Monopol verloren. Auch andere Verlage dürfen jetzt die Schreibweisen aus den amtlichen Regeln ableiten und im Zweifelsfall interpretieren. Daher weichen die Wörterbücher voneinander ab. Konrad Duden wollte einst das deutsche Kaiserreich von seiner „buntscheckigen Rechtschreibung“ befreien. Bis 1903 hatte jede große Druckerei ihre eigene Hausorthographie. Das gleiche galt für viele Schulen. Daher wurde Duden von Otto von Bismarck beauftragt, das orthographische Chaos zu regeln, womit auch der staatliche Zusammenhalt gefördert werden sollte. Die von Duden und den Buchdruckereiverbänden geschaffene Ordnung bestand gut hundert Jahre. Nun ist die deutsche Orthographie erneut buntscheckig, denn wegen der Verwirrung um die Orthographiereform haben alle Verlage sich wieder eine Hausorthographie zugelegt. Auch die Presseagenturen sahen sich genötigt, eigene Schreibregelungen einzuführen. Im schreibenden Volk kursieren derweil witzige Missverständnisse, zum Beispiel das Doppel-s nach Diphthong, man schreibt fälschlich „Viele Grüsse“ (Grüße), "ausser" (außer) oder „heissen“ (heißen). Andererseits ist mit dem Internet eine Demokratisierung der Orthographie eingetreten. So haben Blogger sich Gedanken gemacht, ob es das Blog oder der Blog heißt. Man sieht beides, und das ist erfreulich tolerant. Verschiedene Schreibweisen gelten zu lassen, tut der Schriftsprache gut. Zu rigide Regeln hemmen die Sprachentwicklung.

All das hat meine Einstellung zum derzeitigen Duden verändert. Da ich jedoch zugeben muss, dass das Blättern in einem Buch wie auch das satte Geräusch beim Zuklappen etwas ganz wunderbar Edles hat, muss ich hiermit eingestehen, dass der Missbrauch des Dudens als Abstandshalter ganz und gar verwerflich ist, wie gut die Gründe auch sein mögen, die ich oben angeführt habe. Wo ist bloß dem Sick sein Buch?
4325 mal gelesen

Ein schöner Traum und ein Gedicht

Heute aus technischen Gründen hier:
1499 mal gelesen

Ein neues Wort und seine schrecklichen Konsequenzen

Positive-Lebenshaltung

Von der
Schaufenstertafel einer Apotheke lächelt mich ein Mann an und sagt: „Ich bin Nasenduscher.“ Also richtig gesagt hat er’s nicht. Irgendein Grafik-Designer hat diesen Text ins Bild montiert. Demnach handelt es sich um eine unbewiesene Behauptung, denn es besteht durchaus die Möglichkeit, dass das männliche Fotomodell in Wahrheit noch nie eine Nasendusche genommen hat, sondern sich allmorgendlich ganz konventionell unter die Brause stellt. Frischgewaschen sieht er jedenfalls aus.

Wie mag es sein, wenn man sich öffentlich als Nasenduscher bezeichnen lässt? Was sagt der Freudenskreis zu diesem Bekenntnis? Am Ende wird der Mann noch gänzlich auf seine Pseudoexistenz als Nasenduscher reduziert, oder anders gesagt: Die Freunde lachen sich schlapp. „Da kommt der Nasenduscher!“, wer möchte schon so empfangen werden? Höchstens ein echter Nasenduscher. Solche gibt es nämlich, wie eine überaus anstrengende Internetrecherche ergab. Ich habe mich verirrt in die schillernde Welt der Nasenduscher. Gut, das Wort schillernd passt überhaupt nicht zu trockenen Nasen oder zu, Verzeihung, Nasenborke. Allein mir fällt das passende Partizip dazu nicht ein, denn ist ja zu fragen, ob es den Zustand vor oder nach der Nasendusche bezeichnen soll.

Bislang ist mir das Wort Nasenduscher entgangen. Nie zuvor ist mir ein Nasenduscher über den Weg gelaufen, obwohl es hätte sein können, denn man kann die Nase auch unterwegs duschen, quasi ambulant. Im Internet erfuhr ich, dass es sogar Nasenduscher-Partys gibt. Und eine Nasenduschenherstellungsfirma hat im letzten Jahr einen Schreibwettbewerb ausgerufen zum Thema „Mein schönstes Nasenduschen-Erlebnis“ oder so ähnlich. Leider kann man die Texte nicht einsehen, denn Einsendeschluss war Ende letzten Jahres. Zum tröstlichen Ausgleich fand ich ein Podcast, auf dem ein Mann von seinen erbaulichen Erfahrungen mit Nasenduschen berichtet.

Dem Substantiv „Nichtraucher“ haftet ein schwerer Makel an, da es den Raucher quasi zum Normalfall erklärt. Falls die Mama während der Schwangerschaft nicht geflöppt hat, kommt man bereits als Nichtraucher zur Welt. „Nicht“ ist das gestaltende Prinzip solcher Biografien. Ähnlich verhält es sich beim Wort „Nasenduscher“. Ich muss mit Erschrecken erkennen, dass ich geborener Nichtnasenduscher bin. Das deprimiert.

Guten Abend
1929 mal gelesen

Mittagsplausch mit Frau Nettesheim - Mister Hyde geht essen

trithemius & Frau Nettesheim
Trithemius

Die Tür geht auf, und Tief „Helene von Nettesheim“ zieht durch den Laden. Jetzt heißt es, warm anziehen.

Frau Nettesheim
Unverschämter Patron!

Trithemius
Vergebung, Frau Nettesheim, ich wollte mich nur auf Ihre Kosten amüsieren. Es wäre ja auch viel hübscher, ein Hoch nach Ihnen zu benennen. Aber wenn ich für Wetter-Hoch Helene die Patenschaft ersteigern wollte, würde das vermutlich ein Loch in mein Portemonnaie reißen, und ich müsste den ganzen Monat Schwarzbrot essen. Dann hätte ich gar nix von Ihrem Hoch.

Frau Nettesheim
Sie ernähren sich doch ohnehin auf dubiose Weise, da wäre Schwarzbrot fast ein kulinarischer Höhenflug.

Trithemius
Dann bringen Sie mir mal ein Buch mit Schwarzbrotgerichten. Es ist vielleicht ganz heilsam, sich beim Essen zu bescheiden.

Frau Nettesheim
Wenn’s eins gäbe, würden Sie ebenso wenig reingucken wie in ihr verstaubtes vegetarisches Kochbuch.

Trithemius
Das bedeutet gar nichts, weil ich nämlich manchmal aushäusig esse, hehe. Deshalb muss ich gleich los, mein Mittagessen ruft.

Frau Nettesheim
Dann lebt Ihr bescheidenes Essen wohl noch. Guten Appetit.

Trithemius
Ich will nicht hoffen, dass im Salat was zappelt. Tschüs, Frau Nettesheim, es war wieder erfreulich unerfreulich mit Ihnen.

Frau Nettesheim
Halt! Wie gehen Sie denn?

Trithemius
Ich übe einen Gang, den ich kürzlich einem Schauspieler abgeguckt habe. Es ist nämlich ganz lehrreich, den Gang anderer Leute nachzuahmen. Schon ahnt man, wie sie sind und weiß, dass man auch so sein könnte, wenn’s die eigenen Ausprägungen nicht anders bestimmen würden. Wenn ich zum Beispiel atavistische Neigungen erspüren will, dann gehe ich wie Mister Hyde.

Frau Nettesheim
Das eben soll der Gang von Mister Hyde gewesen sein?

Trithemius
Nein, dazu müsste ich bei jedem fünften Schritt aus den Knien heraus nach oben wippen, sehen Sie, so, mit schrägen Schultern und eingezogenem Nacken.

Frau Nettesheim
O nein, das Gezappel sieht ja gruselig aus. Bitte verlassen Sie unverzüglich das Etablissement!

Trithemius
Tief „Angsthäschen“ würde auch passen.
1658 mal gelesen

Ich glaub', ich kauf mir ein Tief

Queenie-kauft-ein-Tief

Der Mensch kann nicht stets alles gleich gut. Du wirst morgens wach und merkst, hui, heute bin ich irgendwie … was weiß ich was. Gibt Tage, da fallen mir die passenden Wörter nicht ein, was eigentlich nur problematisch ist, wenn ich mit einem reden muss. Anderntags geht mir das Maul über, und die Sätze fließen ohne eigenes Zutun heraus, so dass ich nebenher Zeit habe zu denken, was ist denn das? Hat man mir letzte Nacht das Sprachzentrum tiefer gelegt und Heckspoiler montiert?

Ähnlich ist’s mit dem Schreiben. Tastentippen geht immer, allein die richtige Reihenfolge will mir manchmal nicht einfallen. Dann bin ich froh, dass ich einen ganzen deutschen Satz hinbekomme, doch habe ich den Punkt gemacht, tut sich gar nichts mehr. Überbelastung des Systems, der Textgenerator wurde vorsichtshalber runtergefahren. Leichte Schläge auf den Hinterkopf helfen übrigens nicht, Kopfstand schon eher.

Es gibt auch Tage, an denen ich nichts fotografiere. Ich will schon, sehe aber nichts. Wohl dem Mehrfachbegabten. Mein Künstlerfreund Rudi hat mir einmal gestanden, wenn er nicht malen könne, dann mache er Collagen, und gehe das nicht, dann würde er Gedichte schreiben. Man schwingt mental im Wind. Es gibt im Kopf Hochs und Tiefs, Flauten und Orkane, was darauf schließen lässt, dass alles vom Wetter bestimmt ist. Zur Zeit ziehen in meinem Kopf die Ausläufer von Tief Melli durch. Mal Regen, mal Sonnenschein, mal schneit es … und wieder von vorn. Tief Melli ist übrigens nach einer gewissen Melanie Irsch benannt. Sie hat von der FU Berlin die Patenschaft bei Ebay ersteigert.

Mir ist heute richtig melli im Kopf und manchmal auch irgendwie irsch. Hoffentlich hat wenigstens Melanie Irsch viel Spass mit ihrem Tief und lässt im Regen nicht die Nase hängen, weil sie quasi von sich selber nass gemacht wurde. Das hätte sie dann davon. Derzeit kann man ein Tief mit dem Buchstaben Q kaufen. Die Gebote standen um 17 Uhr bei 20,00 Euro. Namen mit Q sind selten, vermutlich gewinnt Quasimodo. „Tief Apfelpueree“ wäre irgendwie schöner.
Tief-apfelpueree
Guten Abend
3796 mal gelesen

Breilöffel, Rotzfänger und der Rest

Breilöffel-und-RotzfängerHab mal geguckt, ob die Stadt noch steht, nachdem ich ein paar Tage aushäusig gewesen. Obschon ich noch nichts Böses dachte, drohte mir der Koch Horst Lichter von zwei gegenüberliegenden Plakaten mit dem Breilöffel. Schon war’s aus mit der Gemütlichkeit, denn das mediale Tuten und Blasen ums Kochen geht mir gar schrecklich auf den Geist. Das ist einfach schräg, außerordentlich befremdlich und kennzeichnet ein scheinbares Paradoxon unserer Tage, das aber bei näherer Betrachtung gar nicht paradox ist, sondern absolut plausibel. Einerseits geht es um Geschmacksverfeinerung, was ja, für sich genommen, nicht verwerflich ist, angesichts einer um sich greifenden Verelendung unterer Schichten aber etwas erstaunlich Abgeschmacktes hat; erstaunlich wegen der Dreistigkeit, mit der die pure Fressgier propagiert wird. Da wird mir ganz flau in der Magengrube.

Wer es sich leisten kann, soll lecker essen. Meinetwegen können gutsituierte Geschmäckler den ganzen Erdball nach exquisiten Genüssen abgrasen, solange sie nicht mit vollem Maul herumtönen, was sie sich alles wo und wie in die Fressluke geschoben haben. Für meinen Geschmack ist da zuviel Speichel im Spiel. Wenn Alfred Biolek mit vorfreudig wässrigen Lippen über seinen Kochtöpfen schwafelt, dann wundere ich mich, dass der Sprühnebel aus herumfliegenden Spucktropfen noch niemals die Optik der Kamera getroffen hat. Sie steht vermutlich im sicheren Abstand, anders als der leckere Salat.

Um die kulinarische Geschmacksverfeinerung stets bestens. Es gibt bald mehr TV-Köche als Hausärzte im Osten, und gewiss reihen sich die Kochbücher mindestens einmal um den Erdball. Die Welt hat Hunger, und der HErr gibt Kochbücher. Und natürlich schmeckt den seinen alles noch mal so gut, wenn ringsum hohläugige Zaungäste stehen, die mit Rezeptbüchern nichts anfangen können, weil reiche Gierhälse ihnen die Zutaten geraubt haben.

Das scheinbar Paradoxe ging mir auf, als ich die heutige Bildschlagzeile las: Lothar Matthäus: Neuer Busen für seine Schülerin. Es besteht offenbar ein krasses Missverhältnis zwischen Verfeinerung von Esskultur oder Schülerinnenbusen und dem ganzen Rest, der sich weiter oberhalb abspielt. Der menschliche Geist kriegt jeden Dreck zu fressen. Er ist zum medialen Müllschlucker verkommen, weshalb er auch neuerdings nur noch Hirn genannt wird. Dem menschlichen Gehirn widmen sich nicht Köche, sondern Hirnforscher. Sie gucken sich an, was passiert, wenn im Kopf mediale Jauche verklappt wird und welche Konsistenz die Jauche haben muss, damit sie sich besonders gut verbreitet. Siehste, und das ist überhaupt nicht paradox. Denn es geht beim medialen Getöse um Bruzzeln und Busenschnibbeln nicht um Verfeinerung der menschlichen Sinne, sondern schlicht darum, eine verrottete Gesinnung in alle Köpfe zu spülen - im Zirkus des schlechten Geschmacks.
1570 mal gelesen

Hier hängen nur Zettel, wenn du befugt bist zu lesen

Für-Unbefugte

Herbert Nebenmann und ich sind uns eigentlich nicht sehr ähnlich, zumindest nicht, wenn wir gehen. Herbert ist eher zu klein geraten und ich bin für meinen Geschmack zu groß, weshalb ich ein wenig krumm gehe, während Herbert sich kerzengerade hält. Sieht man uns zusammen, straft jeder den anderen lügen. Und ein unvoreingenommener Betrachter würde finden, aus uns beiden könnte man einen Guten machen, der sich nicht recken muss, nicht krümmen, sondern einfach lässig daherschlendern dürfte. Deshalb ist es aus ästhetischen Gründen fast besser, wenn Herbert und ich einander meiden. Für sich genommen, also ohne das entlarvende Gegenbild, sieht doch jeder von uns am besten aus. Genauso sollten vielleicht nicht unbedingt ein rundnasiger und ein scharfnasiger Mensch zusammen herumgehen – aber das ist jetzt wirklich nicht mehr mein Thema.

Der durchaus enorme Größenunterschied hat zudem die unangenehme Begleiterscheinung, dass Nebenmann zu mir aufschauen muss, während ich ungewollt zu ihm hinabsehe, was mir eine gewisse Vormachtstellung einzuräumen scheint, die allerdings ganz und gar ungerechtfertigt ist. So sollten wir allenfalls nebeneinander sitzen, nicht jedoch nebeneinander gehen, was wir inzwischen auch kaum noch tun, oft jedoch während unseres gemeinsamen Studiums getan haben. Damals wollten wir einfach nicht wahrhaben, dass uns die Natur und die Gesetze der Ästhetik das Paarlaufen verbieten.

Wir hätschelten nämlich ähnliche Vorlieben und Ideen, worüber wir uns gerne gehend austauschten, ich von oben herab, er von unten herauf. Eine dieser Ideen betraf die zahlreichen Türen in den langen Gängen der Universität. Wir hatten gefunden, dass die meisten dieser Türen immerzu und jederzeit geschlossen waren. Das gab zunächst überhaupt keinen Sinn, denn wozu führen elend lange Gänge zu ungezählten Türen hin, wenn die Türen von niemandem benutzt werden? Andererseits war die Sache doch etwas vertrackter als es hier den Anschein hat.

Geschlossen waren die Türen nur, wenn Herbert und ich keinen Grund hatten, sie zu öffnen. Wenn wir also von einem Hörsaal des Pataphysischen Instituts unterwegs waren zu - sagen wir mal - einem Seminarraum im fernen Seitenflügel und tauchten in einen der halbdunklen Flure ein, schritten über die quietschenden Fliesen aus blauem Balatum und rissen mal aus purem Übermut an einer Türklinke – nie fanden wir eine offen. Hieß es aber zum Beispiel, wir hätten uns zur Besprechung einer Seminararbeit in Zimmer soundso zu melden, gelegen im Haupttrakt der 2. Etage, wo wir noch nie eine Tür offen gefunden hatten, gingen wir also hin und klopften an so eine Tür, wurde flugs von innen „Herein!“ gerufen, zumindest aber irgendwas Unwirsches geknurrt. Und traten wir dann ein, sahen wir eine Sekretärin mit der leeren Kanne in den Nebenraum gehen, wo sie aus dem Hahn überm Waschbecken Wasser holte, um dann zurückzukommen und das Wasser in die Kaffeemaschine zu gießen und mit dem Rest die Blumentöpfe auf der Fensterbank zu fluten. Und da wir diese Szenerie nicht einmal vorfanden, sondern dreimal hinter unterschiedlichen Türen, einigten wir uns darauf, dass sich uns ein kosmisches Prinzip erhellen wollte: Erst just wenn wir bestellt waren und an die besagte Tür klopften, wurde der Raum dahinter erschaffen, mitsamt Sekretärin, leerer Kaffeekanne und vertrockneten Fensterblumen. Dieses kosmische Prinzip hatte etwas Unerbittliches, gleichsam Ehernes, denn allein der Wunsch, eine gießende Sekretärin zu beobachten, reichte nicht, wie wir in folgenden Testreihen herausfanden. Immer musste ein höherer Grund vorliegen, – wir mussten bestellt sein, um eine solche Sekretärin vorzufinden.

Hier wäre zwischendurch zu erwägen, wie denn eine gerade erst entstandene Sekretärin sich erlebte. Wurde sie sich urplötzlich ihrer selbst bewusst mit einer leeren Kanne in der Hand, wenn’s an die Tür klopfte? Dachte sie dann: „Huch, das bin ja ich! Und ich muss Wasser holen!“? Dann ein Blick zur Tür, wie sie langsam aufgeht und zuerst einen gebückten Großen und dann einen gereckten Kleinen einlässt. Es entzieht sich leider der Erkenntnis, ob im kosmischen Plan der Sekretärin vorgesehen ist, dass sie sich über den grotesken Größenunterschied amüsieren kann. Wir fanden unterschiedliche Modelle vor. Mal wurde keine Miene verzogen, mal wurden die Augen erstaunt gerundet, mal glitt ein verstecktes Grinsen übers Sekretärinnengesicht. Wasser holen – ausgießen – nach dem Begehr fragen und eine maulfaule Auskunft geben, das sind die beobachtbaren Abläufe im kosmischen Plan einer solchen Sekretärin, weshalb sie den Vorgang des Wasserholens bis hin zum Ausgießen auch so recht auszukosten und in die Länge zu ziehen trachtet. Denn sobald Nebenmann und ich wieder gegangen waren, tauchte sie ja erneut in einen unwägbaren Dämmer, aus dem sie erst erwacht, wenn jemand an die Tür klopft, der herbestellt ist.

Ein Schluck Wasser - ah, das tat gut – und weiter:

... und zurück in die Gegenwart, vielmehr in die just erst ein bisschen vergangene Gegenwart. In meinem eigenen kosmischer Plan ist nicht vorgesehen, die Bilder einer bestimmten Ausstellung zu sehen. Zuerst stahl sich der dazu vorgesehene Donnerstag davon, wollte mit diesem und jenem verbracht werden, nicht aber mit Bildbetrachtungen. Der Freitag gab sich freimütig, ließ sogar die Sonne blinzeln, was jedoch, wie sich später herausstellte, eine Finte der kosmischen Vorsehung gewesen ist. Denn ich vergaß deshalb, meine Lesebrille einzustecken, da ich nämlich von mir weiß, dass ich unter der hellen Sonne alles ohne Brille sehen kann, selbst kleinste Miniaturen, gemalt mit einem einzigen Schamhaar. Der Leser möge das Wort „einzigen“ entschuldigen, weil doch solch ein vereinzeltes Haar weit weniger erquicklich ist als … - vom Thema abgekommen.

Jacke-mit-ohne-BrilleNun begab es sich, dass im Ausstellungsgebäude alle Fenster verhängt waren. Die Räume lagen nicht gänzlich im Finstern, denn man hatte sehr wohl mit ein paar Funzeln für ein bisschen Licht gesorgt. Doch um die Zeichnungen an den Wänden wirklich betrachten zu können, hätte sich in meinen diversen Taschen die Brille finden müssen. Das tat sie aber nicht, obwohl ich ihr alle Zeit der Welt ließ, sich zu materialisieren. Die Ausstellung zeigte Originalzeichnungen aus der satirischen Zeitschrift „Eulenspiegel“, die zu DDR-Zeiten gar eine Auflage von 500.000 Exemplaren gehabt hatte. Satirische Zeichnungen zu fertigen unter den gewiss sorgsam bebrillten Augen von Zensurbeamten, das verlangt nach Zeichnern, die sich auf das Arbeiten unter bedrückenden Bedingungen verstehen. Vermutlich kommen deshalb die meisten der DDR-Zeichner aus handfesten Berufen, waren Schlosser, Monteure oder Bauzeichner gewesen, bevor sie das harte Brot geduckter Satiriker essen durften. Meine liebenswerte Begleiterin erbot sich, mir die Bildunterschriften vorzulesen, doch ich zog es vor, die Bildtexte nicht zu erfahren, denn die durchaus gekonnten Zeichnungen erinnern stilistisch an die Witze in der Bäckerblume oder in Kreuzworträtselheften. Vermutlich hatte ich die Brille vergessen, weil virtuos gezeichnete Harmlosigkeit pures Gift ist für mein zartes Gemüt. So blieb mir das ganze Elend verschlossen und nur eine Zeichnung in Erinnerung. Unter einer Tafel mit der Aufschrift „Information“ saß hinterm Tisch ein Mann mit Brille, aber ohne Mund.

Aus purem Trotz fragte ich später den Glatzkopf hinter der Kasse, warum die Bilder nicht ordentlich ausgeleuchtet wären. Er tat’s Maul auf und sagte, dass jede Lichteinwirkung den Bildern schade, und man wolle sie schließlich auch in hundert Jahren noch zeigen. Diese artige Idee war irgendwie tröstlich, wo man doch nicht mehr so recht daran glauben mag, dass der kosmische Plan der Menschheit so weit in die Zukunft ragt. Also ich bin dann glücklich tot.
„Ich habe gestern einen Urlaub in der Türkei gebucht. Ein bisschen Party machen. Und wenn ich zurückkomme, habe ich die richtige Bräune für den Abiball, hihi.“

„Ach, ich habe im Moment sowieso mit den Knien zu tun und weiß gar nicht, welche Schuhe ich anziehen soll. Das liegt am unnatürlich warmen Wetter. Früher waren doch Februar und März die kältesten Monate.“

Aus der Fülle der
Menschenkinder bescherte mir der kosmische Plan bislang immerzu Mitreisende, die solche und ähnliche Sätze sagen müssen. Ich besteige den ICE, suche meinen reservierten Platz auf, und genau da sitzen Menschen ringsum, deren Unterhaltungen mich unerwünscht in bodenloses Grübeln stoßen. Die eine Lebenswelt will man sich nicht vorstellen müssen, die andere eigentlich ebenfalls nicht. Und dann musste ich auch noch der älteren Dame beinah recht geben, denn als in Hamm der ICE geteilt wurde, trat ich auf den Bahnsteig, einerseits um zu rauchen, anderseits, damit ich mal in Hamm gewesen bin. Da war es tatsächlich so warm, dass ich vorsichtshalber meine Kniegelenke testete. Und als ich mich wieder auf meinen Fensterplatz setzen wollte, musste sich mein Nebenmann erheben. Wegen der Gefahr für seine Knie, warnte ich: „Der Frühling ist ausgebrochen.“

Dieser Mann hatte beim Reiseantritt schon meine Aufmerksamkeit erweckt, als er neben mir Platz nahm und dabei die auf dem Platz liegende Bahnzeitschrift ignorierte. Dann hatte er bis Hamm wie absichtsvoll auf ihr gesessen, weshalb ich nicht wusste, ob es ein Versehen war oder ob er vielleicht einer seltsamen Bahnfahrersekte angehörte, deren Mitglieder sich grundsätzlich auf Zeitschriften setzen, weil sie die Theorie vertreten, Sitzpolster würden mikrobiotische Weltreiche beherbergen, mit denen man sich besser nicht gemein macht. Wunderlich fand ich auch, dass wir ähnliche Kleidung trugen, schwarzes Jackett, dunkelgraues Hemd und Jeans, als hätten wir uns abgesprochen. Allerdings war sein schwarzer Mantel dünner als meiner, quasi für den in Hamm ausgebrochenen Frühling gemacht, was er mir durch Anheben demonstrierte. Er habe eine Lesung hinter sich, sagte er, als wir wieder saßen. Eine halbe Stunde habe er auf der Leipziger Buchmesse gelesen, und das sei nicht besonders erbaulich gewesen, weil ein anderer Autor in der Nähe ihn per Lautsprecher zu übertonen drohte. Aber was hätte er machen sollen, der Verlag habe ihn zu dieser Lesung genötigt oder gebeten und so. Bald stellten wir einander vor, er war und ist vermutlich immer noch der Musiker, Autor und Zeichner Eugen Egner, und ich bin ja ich, das stand jedenfalls auf der Visitenkarte, die ich ihm gab. Wir sind, wie wir herausfanden, Titanic-Kollegen. Sähe Eugen Egner wie seine gezeichneten Figuren aus, dann hätte er irgendwo an seinem Körper vielleicht eine groteske Ausbuchtung oder er trüge auf seinem Rücken eine aufgeschnallte Truhe.

Dem war nicht so, und die Zeitschrift hat er dann auch endlich ins Netz des Vordersitzes geschoben. Wir redeten bis Wuppertal, das dem Gefühl nach gleich hinter Hamm auftauchte. Ach, warum kann’s nicht immer so kurzweilig gefügt sein in der Welt, aber nein, hinter Köln ging das Elend von neuem los, mein kosmischer Plan sah vor, dass ich anhörte, wie ein Vater seiner kleinen Tochter erklärte: „Jetzt hat er gepfeift, und wir fahren los.“ Ich habe Egner ins Teppichhaus eingeladen und ihm gesagt, er solle mal auf den Button „Spasss im Teppichhaus“ klicken. Und als ich zu Hause mal probeweise drauf klickte, tat’s der Link nicht, und ein Text behauptete, dass es unter diesem Tag keine Einträge gäbe, was mich dann ziemlich geärgert hat, weshalb ich hier geschrieben habe, wie mir das vorkam. Wie unprofessionell mir das wirklich vorkam, habe ich allerdings nicht geschrieben. Die Sache mit dem nicht funktionierenden Link ließ mich jedenfalls an Herbert Nebenmann denken und an die Türen, hinter denen sich die Räume erst auftun, wenn man hinbestellt ist.

Iss Yummy Yummy

Ah, die ewigen Rätsel, wer den Menschen eigentlich hin- oder herbestellt, wo das kosmische Register geführt wird, in dem verfügt ist, welche Türen sich öffnen, welche nicht, welche Zettel einer lesen, welche Zeichnungen betrachten darf, welche Links funktionieren, wann und warum man eine Sekretärin beim Wasserholen zu sehen kriegt oder Egner, wie er auf einer Bahnzeitschrift sitzt. Und warum muss ein Riesenweib mir befehlen, „Yummy Yummy“ zu essen, wenn ich hungrig durch die Kölner Bahnhofshalle streiche und nicht mal weiß, wie das Zeug überhaupt schmeckt? Das soll mir bei Gelegenheit mal einer erklären.
E N D E
1863 mal gelesen

Per Taxi durch die Geschichte


Der türkische
Taxifahrer, der mich heute in die Voreifel fuhr, machte darauf aufmerksam, dass die Graf-Schwerin-Straße umbenannt worden ist. Tatsächlich war das alte Schild durchgestrichen und darüber prangte ein neues. Das obere Straßenstück zum südlichen Ortsrand von Aachen hin hieß schon immer Kornelimünsterweg. Jetzt heißt die ganze Straße so. Wozu der Aufwand?

Wehrmachtsgeneral Gerhard Graf von Schwerin war 1944 Stadtkommandant von Aachen gewesen und hatte am 13. September 1944, wenige Wochen vor dem Einrücken der Alliierten Truppen, die beiden Burtscheider Jungen Karl Schwartz (14) und Johann Herren (14) wegen angeblichen Plünderns hinrichten lassen. Nach dem Krieg durfte sich FDP-Mitglied Graf von Schwerin ins Goldene Buch der Stadt Aachen eintragen, 1963 benannte man eine Straße nach ihm, passender Weise in Aachen-Burtscheid. Natürlich wurde von Schwerin nicht wegen der Schandtaten an Karl Schwartz und Johann Herren geehrt, sondern weil er die Stadt angeblich vor ihrer Zerstörung bewahrt hatte. Dafür haben die Historikern der RWTH Aachen jedoch keine Beweise gefunden. Im August 2007 hat sich der Rat der Stadt Aachen von dem peinlichen Straßennamen getrennt.

Ich fühlte mich seltsam berührt und ein wenig beschämt, als ich dem türkischen Taxifahrer erläuterte, warum die Straße umbenannt worden ist. Nationalgefühl ist unteilbar. Wenn wir zum Beispiel stolz auf unsere Verfassung sind oder darauf, dass Deutschland bereits dreimal Fußballweltmeister war, können wir nicht so tun, als gingen uns die beschämenden Aspekte der deutschen Geschichte nichts an, zumal sie, wie das Beispiel zeigt, weiterhin in die Gegenwart ragen. Der Taxifahrer sagte, er lebe schon 25 Jahre in Deutschland und habe einen deutschen Pass. So fuhren also zwei Deutsche durch die ehemalige Graf-Schwerin-Straße, doch für den türkischen Deutschen fühlte sich die Sache vermutlich anders an als für mich.

Dass Wikipedia nicht frei ist von subjektiven Darstellungen, kann man auch am Eintrag über Graf von Schwerin ablesen. Vielmehr kann man es nicht lesen, weil Angaben zu Schwerins Schuld an der Ermordung zweier Jugendlichen fehlen. Lediglich ein Literaturhinweis stellt den Zusammenhang her zwischen Gerhard Graf von Schwerin, Karl Schwartz und Johann Herren.

Im Jahre 1951 erstatteten die Eltern der beiden Jungen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen. Das daraufhin eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde eingestellt, da die standrechtliche Erschießung dem damals geltenden Recht entsprochen habe. Erst am 18. Februar 2005 wurde das Todesurteil durch das Oberlandesgericht Köln aufgehoben. Zwischen Unrechtsurteil und seiner Revidierung liegen fast 60 Jahre. Leider hat der Aachener Stadtrat eine Chance vertan. Ein Strich durch Graf-Schwerin-Straße und darüber „Schwartz-Herren-Straße“, das wäre ein Zeichen der Wiedergutmachung gewesen.


Guten Abend
2345 mal gelesen

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Teppichhaus Trithemius / Teestübchen Trithemius

Aktuelle Beiträge

Jenseits der vertrauten...
„Wenn ein Mensch geboren ist und erste Eindrücke empfängt,...
Trithemius - 7. Apr, 17:26
Der Pohl
Einer, an den ich ein halbes Jahrhundert nicht gedacht...
Trithemius - 5. Apr, 18:25
Einfach zu viele Eier
Traditionell sammelten die Messdiener unseres Dorfes...
Trithemius - 4. Apr, 10:31
Ein Bote wird in den...
Der Schweizer Volkskundler Hanns Bächtold-Stäubli verzeichnet...
Trithemius - 1. Apr, 11:42
Die kulinarische Konsequenz....
Die kulinarische Konsequenz. Gibts Rezepte?
Trithemius - 29. Mär, 07:18
Irgendwann erreichte...
Irgendwann erreichte der Brief, wenn auch nach sehr...
Lo - 29. Mär, 00:14
Auf einer Seite setzen...
Auf welcher Seite setzen denn nun die Bäume Moos an?...
Trithemius - 28. Mär, 11:06
Danke.
Danke.
Trithemius - 27. Mär, 08:51

RSS Box

Links

Suche

 

Kalender

April 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 2 
 3 
 6 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 

Web Counter-Modul

Status

Online seit 6985 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Apr, 15:04

Credits


Abendbummel online
Bild & Text
dörfliches
Ethnologie des Alltags
Frau Nettesheim
freitagsgespräch
Gastautoren
Hannover
Internetregistratur
Kopfkino
Pataphysisches Seminar
Pentagrion
Schriftwelt im Abendrot
surrealer Alltag
Teppichhaus Intern
Teppichhaus Textberatung
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren