Kein Blondinenwitz

EU verbietet Plastiktüten
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Ich wäre so gern Vorsitzender meiner selbst

In China gibt es manches, was es bei uns nicht gibt. Umgekehrt ist es natürlich genauso. In China gibt es beispielsweise den Spruch nicht: „Was kümmert mich, ob in China ein Sack Reis umfällt“.
Jedenfalls habe ich gehört, dass man sich in China die Kopfhaare zählen lassen kann. Die Zahl ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Rothaarige haben etwa 90.000 Haare, Blonde bis 140.000. Täglich fallen etwa 60 bis 100 Haare aus. Wenn du dir also in China die Haare zählen ließest, hättest du die gültige Zahl für einen Tag.

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Einladung zum Halloweenalptraum - letzte Folge

Alle Folgen.

Folgen 1, 2 & 3 von "einstürzende Altbauten"</
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Einladung zum Halloweenalptraum 2. Folge

Die zweite Folge ist angerichtet.

Folgen 1 & 2 von "einstürzende Altbauten"
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Einladung zum Halloweenalptraum in Folgen (ab 18)

Mir träumte …“Trithemius! Die Story haben Sie mal wieder ordentlich versiebt, Sie Schmock!” Frau Nettesheim knallt mir mein Manuskript vor die Füße. „Wenn Sie bis morgen keine ordentliche Reportage abliefern, können Sie sich die Papiere abholen!“ Und in Fahrt geraten stößt sie den Finger wahllos in die Runde der erschrockenen Teppichhaus-Schreiberknechte und zischt: „Sie, Sie und Sie, Sie sind entlassen!“ Welch eine Furie, aber eine Meisterin der Feder und darum unanfechtbar.


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Endfertig aus Düsseldorf

Aus mir unerfindlichen Gründen bin ich nicht gern in Düsseldorf. Aber als ich am Samstag von Aachen zurück nach Hannover fahren wollte, ging die günstigste Verbindung über Düsseldorf, also nahm ich die. Ein Fehler. Dort umsteigen vom RE in den ICE. Ich hatte noch Stunden zuvor reserviert und fand einen schönen Platz. Da stieg eine junge Frau ein und fragte: „Was heißt denn: „Gegebenenfalls freigeben“? Bevor ich mir eine Antwort zusammen gestruddelt hatte, kam sie selbst drauf. Dass nämlich die Plätze eventuell reserviert sind, die Bahn aber unfähig ist, die Reservierungen anzuzeigen. Leider setzte sie sich direkt hinter mich und begann zu telefonieren.

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Der Autor hat aber auch doch begraben

Vor einiger Zeit hatte ich beim Schreiben die Auch-Plage, wie man hier nachlesen kann. Früher ist mir ständig “doch” in die Texte geraten. Schuld war mein Bruder, der immer gegen das Wörtchen “aber” gewettert hat, so dass ich mich “aber” nicht mehr zu schreiben traute, wenn ich inhaltlich etwas einräumen wollte, sondern das Ersatzwort “doch” genommen habe. Die Dinge sind eben nicht so klar auf der Welt. Daher muss man gelegentlich relativieren oder eine Aussage einschränken. Ich könnte Sie jetzt langweilen mit feinsinnigen grammatischen Erörterungen, wann doch und wann nicht. Auf Rat meines aufmerksam lesenden Sohnes habe ich einfach mal nach “doch” in meinen Texten gesucht und geschaut, wo doch stehen bleiben durfte, durch aber ersetzt werden oder im Text begraben werden konnte. Falls Ihnen in den Leseproben ein fehlendes doch auffällt, können Sie es mir gerne aufs Brot schmieren, doch, doch doch. Eigentlich braucht meine Leseprobe kein Foto. Ich habe nur dieses passende, obwohl die Leseprobe auf einer belgischen Autobahn beginnt. Von da führt aber eine direkte Abfahrt auf den Friedhof von Verviers.


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Zeitreise in den Sommer

Ein Fenster zum Sommer 2005 zum Anklicken

Bitte treten SIe näher
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Vom Verschwinden der Autographe

Natürlich gibt es noch Autographe, die handschriftlichen Manuskripte berühmter Autoren. Sie werden gesammelt, hoch gehandelt, in Bibliotheken bewahrt und sind für wichtig für die Literaturwissenschaft. Die Streichungen und Korrekturen im Manuskipt erlauben einen Einblick in die Arbeitsweise des Autors. Weil immer mehr Buchmanuskripte am Rechner entstehen, gibt es auch kaum neue Autographe. Vor allem sind Computerfassungen von Manuskripten immer spurlos korrigiert. Sie sind reizlos, weil sie keine authentischen Spuren aufweisen, nicht die Handschrift, keine Streichungen und Hinzufügungen und keine äußere Alterung. Man kann keine Ehrfurcht vor ihnen empfinden, anders als vor einem brüchigen Stück Papier, über das vor 200 Jahren die Feder eines Dichters gekratzt ist und sogar Tintenflecken gemacht hat. Diese Welt ist schon antiquarisch und dabei zu versinken, ich könnte glatt weinen. Vor allem, weil ich an der Banalisierung des Schreibens mitwirke. Über meine Arbeitsweise kann ich aber zeitnah berichten. Mein Tagesbericht handelt vom lustvollen Streichen.

(bitte klicken)
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Hingehudelter Tagesbericht

Den eigenen Kardinalfehler solle man kennen, rät Balthasar Gracian in „Die Kunst der Weltklugheit“. Sei der Kardinalfehler erkannt und erfolgreich bekämpft, würden die anderen Fehler wie Dominosteine fallen. Dann ist man endlich der Mensch, der man schon immer mal sein wollte. Mein Kardinalfehler, die Prokratination (Aufschieberitis), zeigte sich erstmals in früher Jugend, als ich das Schriftsetzer-Handwerk erlernte. Da musste ich ein Berichtsheft führen, täglich einen Arbeitsbericht schreiben und wöchentlich ein Fachthema ausarbeiten. Das tat ich einige Wochen, und samstags legte ich das Berichtsheft meinem Meister getreulich zur Unterschrift vor. Bald jedoch ließ ich eine Woche verstreichen, noch eine und noch eine, und da mein Meister mich nicht nach dem Berichtsheft fragte, ließ ich die Sache ganz, zumal ich täglich 12 Stunden unterwegs war, denn ich kam ja vom Land und arbeitete in der Stadt. Dahin fuhr ein Bus, der wie ein Lumpensammler in großen Schleifen über alle Dörfer zockelte, auch an jeder Milchkanne hielt und deshalb für 20 Kilometer Fahrt über eine Stunde benötigte. Da hatte ich abends wirklich keine Lust mehr, einen Tagesbericht zu schreiben.

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Danke.
Danke.
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