So schön könnte Schule sein

Mappenfund: Cartoon von mir frisch animiert

Viel Vergnügen!
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Von Verkehrshütchen, Gänsehautentzündung und Antilopenjagd

Eben habe ich im Internet nach „Verkehrshütchen“ gesucht und gelernt, dass die gesuchten Verkehrszeichen korrekt Leitkegel heißen. Die meisten Leitkegel sind aber gar keine Kegel, sondern Kegelstümpfe, haben nämlich oben eine Öffnung. Das ist mir gestern aufgefallen, als zwei Straßenarbeiter vor dem Haus einen Hydranten angeschlossen hatten und zwei große Kanister mit Wasser befüllten. Dazu benutzten sie einen umgedrehten Leitkegel als Trichter. Da dachte ich noch, die beiden findigen Köpfe hätten dem Leitkegel die Spitze abgeschnitten, sah aber bei einer längeren Radfahrt mehrere Leitkegel ohne Spitze im regulären Einsatz, nämlich um vor einer Gefahrenstelle zu warnen und um Verkehrsteilnehmer optisch zu führen.
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Brasiliens Arme können sich nen Keks freuen

Das Ende der FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Brasilien naht, und weil es fußballerisch mit Brasiliens Nationalmannschaft nichts geworden ist, rückt jetzt die Frage in den Vordergrund, was die Ausrichtung der WM dem Land gebracht hat außer überdimensionierten Fußballstadien, falschen Hoffnungen und Tränen. Tagesschau.de interviewte dazu einen Herrn Thomas Fischermann, seit dem Jahr 2013 Leiter des Südamerika-Büros der Wochenzeitung DIE ZEIT mit Sitz in Rio de Janeiro, was ihn als “Brasilien-Kenner” qualifiziert zu sagen:

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Volontär Schmocks Trendkompass „Ohne Worte“

„Es ist einfach Wahnsinn.” (André Schürrle)

Der Mann mit dickem Bauch im sportlichen Outfit, kommt grußlos in den Wartebereich der Physiotherapiepraxis, reißt sich die Regenjacke runter, sinkt schnaufend in einen Sessel, greift nach der Bildzeitung, blättert schnaufend drin rum, entdeckt sich plötzlich als Sozialwesen und schnauft zu mir rüber: „Was ist das heute schwül!“ Ich antworte: nichts, denn was habe ich zu reden mit einem, der beim Eintreten nicht gegrüßt hat? Außerdem finde ich es gar nicht schwül, nur zu nass.

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Nachtfalters Erinnerungen

Als ich heute morgen im Bad Licht machte, flatterte aus einer Ecke ein großer Nachtfalter auf. Flatterte ziellos herum und suchte vergeblich nach einem versteckten Ruheplatz. Nicht zehn Sekunden blieb er irgendwo sitzen. Vielleicht konnte er sich in der plötzlichen Helle schlecht orientieren, vielleicht auch weil er aus dem Schlaf gerissen war, jedenfalls setzte er sich bald auf einen für ihn völlig ungeeigneten Platz, nämlich auf die weißen Kacheln links neben meinem Badspiegel. Da wollte ich ihn schon aus ästhetischen Gründen nicht lassen. Abgesehen davon ist ein Insekt, das jede Sekunde orientierungslos herumflattern kann, kein angenehmer Gast im Bad.

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Derweil wir schliefen: Traumzeit mit Frau Nettesheim

Trithemius
Wissen Sie, was ich letzte Nacht geträumt habe, Frau Nettesheim?

Frau Nettesheim
Woher denn? Wenn Sie es nicht wissen.

Trithemius

Ich hatte Aktienkurse manipuliert.

Frau Nettesheim
Ach so! Sie haben im Traum Aktienkurse manipuliert.

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Vom applikationsgestützten Eingang des Menschen in seine selbst verschuldete Unmündigkeit

Gestern habe ich es schon wieder gehört. Ich saß beim Mittagstisch, und gleich nebenan hockten zwei Frauen vertrauensvoll über ihrem Kaffee beieinander und unterhielten sich halblaut. Eine Weile gelang es mir, sie zu ignorieren und keine ihrer Äußerungen zu verstehen, denn ich wollte meinen eigenen Gedanken nachhängen. Doch plötzlich wehte aus dem Redefluss der jüngeren Frau ein deutlicher Fetzen an mein Ohr und wollte partout verstanden werden: „keine Ahnung“. Ausgerechnet: “keine Ahnung.” Gibts nichts Interessanteres zu verstehen? Freilich wurde ich nicht versehentlich hellhörig.

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Ich gegen Deutschland


Leider ist mir
der Bescheid des Kreiswehrersatzamtes abhanden gekommen. Sonst würde ich die Bundesrepublik Deutschland auf Schadensersatz verklagen. Freilich ist es gut 40 Jahre her, dass ich den Kriegsdienst verweigern wollte. Damals musste sich einer „Gewissensprüfung“ beim Kreiswehrersatzamt unterziehen, wer sein Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen wollte. Es gab drei Instanzen. In der Prüfungskommission der ersten Instanz saßen zwei Zivilpersonen (meist pensionierte Richter oder Lehrer) und ein Vorsitzender, der passender Weise von der Bundeswehr gestellt wurde.

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Auf einer Seite setzen...
Auf welcher Seite setzen denn nun die Bäume Moos an?...
Trithemius - 28. Mär, 11:06
Danke.
Danke.
Trithemius - 27. Mär, 08:51

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