Weihnachtsmann-Schlauchhosen, Elefantenrüsselslips und wo Herr Sauer war

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Neun Jahre verrückt sein – Abschied vom Teppichhaus

Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Freundinnen und Freunde dieses Blogs!

Ob ich denn ein richtiges Teppichhaus hätte, fragte mich einmal Finchen aus der Biobäckerei. „Nein.“ „Dann verkaufst du Teppiche, quasi als fliegender Teppichhändler?“ „Nein. Ich habe nichts mit Teppichen zu tun. So heißt nur mein Internetblog.“ Na, der hat wohl einen veritablen Knall, wird sie gedacht haben. Selbst als ich Jahre später als reisener Internetdichter mit dem Fahrrad von Hannover nach Aachen gefahren bin (dokumentiert samt Leseprogramm in dem E-Book „Pataphysische Geheimpapiere“), begegneten mir nicht viele Leute, die mit dem Begriff Blog überhaupt etwas anfangen konnten.

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Abschiedsplausch mit Frau Nettesheim – Sternstunde des Wortspiels

Trithemius
Wann ist eigentlich der 1. November, Frau Nettesheim?

Frau Nettesheim
Am Samstag, der Herr.

Trithemius
Dann wars das bald, hohe Frau! Freitag gibt’s noch ein letztes Editorial. Und ab dem 1. November brauche nicht mehr jeden Tag in diesem Bergwerk zu schuften.

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Dieser verfluchte Jetlag

Nachts um 3 Uhr bin ich hellwach und habe nichts Besseres zu tun, mich an den Rechner zu setzen und meine späteren Erinnerungen aufzuschreiben. Wegen dieser „zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmus- und einer daraus resultierenden unspezifischen Persönlichkeitsstörung werde ich heute Mittag einen Arzt aufsuchen. Seine aparte Sprechstundenhilfe bittet mich in den Wartebereich. Eine Sitzgruppe aus bequem aussehenden schwarzen Sesseln ist mit drei Patienten besetzt. Ich setze mich auf eine schwarze Ledercouch. An der Wand vor mir hängt ein großer Bildschirm, auf dem in einer Endlosspule der Arzt so genannte Igel-Leistungen anbietet, schmerzhafte Behandlungen mit Laserstrahlen, heißen Steinen, tausend Jahre alten Nadeln und dergleichen. Keiner blättert in einer Zeitschrift. Alle schauen Wartezimmerfernsehen.

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Als die Herde schlief, kam die Gewalt

Als wir schliefen, derweil die Nacht besonders tief war, hat uns also die Herrschaft die Stunde zurückgegeben, die sie uns im vergangenen März gestohlen hatte. Die wenigsten von uns werden wach geblieben sein, um das Ungeheuerliche zu erleben. Wie ging das zu? Hat der große Lenker das Räderwerk der Zeit angehalten, den gewaltigen Bremshebel gezogen, bis das ewige Ticktack der kosmischen Uhr erstarb? Ließ er darob den gigantischen Stundenzeiger gegen seine Natur von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr rückwärts laufen, bis es krachte? Es muss ein Gewaltakt gewesen sein.

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Schmocks Trendkompass Oktober – Pröll

Nicht immer Scherz treiben

Der Verstand eines Mannes zeigt sich im Ernsthaften, welches daher mehr Ehre bringt, als das Witzige. Wer immer scherzt, ist nie der Mann für ernste Dinge. (…) Nie weiß man, ob er bei Vernunft spricht, welches so viel ist, als hätte er keine. Nichts geziemt sich weniger, als das beständige Schäkern. Manche erwerben sich den Ruf, witzige Köpfe zu seyn, auf Kosten des Kredits für gescheute Leute zu gelten. Sein Weilchen mag der Scherz haben, aber alle übrige Zeit gehöre dem Ernst.

(Baltasar Gracian; Handorakel und Kunst der Weltklugheit)

Zum Auftakt deshalb ein ernstes Thema: „Der Suicid ist bei uns in Deutschland nicht strafbar“, sagte fast bedauernd der Ex-SPD-Vorsitzende Franz Müntefering bei Günter Jauch zum Thema „Gibt es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben?“ Es wird Jauch oft vorgeworfen, zu seicht zu sein und nicht die richtigen Fragen zu stellen. Hier zeigte sich ein Beispiel, ...

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An apple a day …

Der Sonntag ist dann auch wirklich sonnig gewesen, ungewohnt warm für die Jahreszeit. Ich gehe durch die Sonne die Davenstedter Straße entlang Richtung Lindener Hafen und esse einen Apfel. An einer Säule der Schnellwegunterführung hängt ein Plakat, das ich fotografieren möchte. Ich bleibe vor der Säule stehen und esse schneller, denn ich brauche ja eine freie Hand. Ungeduldig wie ich bin werfe ich den Apfel nur halb gegessen in die Botanik. „An apple a day keeps the doctor away“ übersetzt Wikipedia mit „ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern“. Hält ein halbgegessener Apfel dann einen halben Arzt fern? Gibt es überhaupt halbe Ärzte?

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Einladung in "Die Schreibstube"

Eine wissenschaftliche Erzählung in wer weiß wie viel Folgen

Früher war mein Arbeitsplatz schmal. Aber nachdem ich in der Hierarchie der Schreiber ein ganz klein wenig aufgestiegen bin, und das auch nur, weil der Vorsteher des Schreibkontors den Beller entlassen hat, ist mein Schreibplatz viel zu groß. Weil soviel Platz ist, stapeln sich links und rechts meiner grünen Halda-Schreibmaschine die Dinge, Unterlagen für Arbeiten, die noch zu erledigen sind, Relikte abgeschlossener Arbeiten, aber auch diverse Sachen, die irgendwann einmal für einen Zweck vorgesehen waren, jetzt aber zu nichts nutze sind und einfach nur daliegen. So ein Arbeitstisch ist ja ein Medium. Und alle Medien neigen dazu, sich quasi selbstständig mit Inhalten zu füllen.

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Irgendwann erreichte der Brief, wenn auch nach sehr...
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Auf einer Seite setzen...
Auf welcher Seite setzen denn nun die Bäume Moos an?...
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Danke.
Danke.
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