20:20 Uhr - Im Netz jenseits der Berge
von Trithemius - 8. Jul, 20:20

Wir starteten die Zähler, ließen sie zuerst hoch zählen, doch nach einer Weile lief mein Zähler abwärts oder blieb manchmal ganz stehen. Ich versuchte alles, ihr verstehen zu geben, dass wir uns nicht in einer Konkurrenzsituation befanden, dass es nicht darum ging, mit dem höchsten Zählerstand zu siegen. Doch von der Idee konnte sie sich offenbar nicht frei machen. Wir hätten die Kasse des Psychologen sprengen können, wenn beide den jeweiligen Zähler des anderen hochgejagt hätten. Aber so ging ich mit ein paar lumpigen DM raus, sie aber hatte gewonnen.
Eigentlich hatte sie ebenfalls verloren, wie man immer verliert, wenn man nicht den eigenen Nutzen als Teamplayer sieht. Gemeinsam hätten wir viel mehr erreichen können. So ähnlich ist es mit dem sozialen Netzwerk, das wir gerade beim A-flashmob weben. Jeder teilnehmende Blogger profitiert. Schon jetzt habe ich über die Linkliste eine ganze Reihe interessanter Blogs entdeckt, die ich wieder besuchen werde. So wird es vielen gehen, die sich die A-Einträge in den beteiligten Blogs ansehen. Darüber hinaus wird es ein geselliges Miteinander, wenn wir am Montag, dem 11.Juli, ab 20.20 Uhr unser Netzwerk besichtigen. Je mehr mitmachen, desto erhebender ist das Erlebnis. Wir schaffen ein soziales Kunstwerk im Internet, und es ist egal, ob wir es als Jux betrachten, als Happening oder als kreatives soziales Ereignis, das meines Wissens in dieser Form einmalig im Internet ist.

Klick auf das Präsidentenpaar!
Ich sollte meine Tochter, die das Foto gemacht hat, mal fragen, was sie sich dabei gedacht hat, mich so multipel aussehen zu lassen.
http://abcypsilon777.blog.de/2007/11/27/title~3359270/
SCHÖNER TEXT!
Das für mich Besondere daran: Im Leben hätte ich nicht soviel geschrieben, gäbe es das Bloggen nicht. Wie jedes Medium füllt sich das Blog quasi von selbst mit Inhalten. Bei mir sind die durch Kommentare angeregt. Zu wissen, kurz nach der Veröffentlichung wird gelesen und kommentiert von Leuten, die mir etwas bedeuten, das ist eine Stimulanz, die kann man nicht mit Gold aufwiegen, wirklich ein Reichtum, der aber beiden Seiten gehört.