Falschrum durch Bielefeld - Zwei Cafehausbesitzer auf der Autobahn und ein schlecht gezapftes Pils

Bad Oeynhausen – Herford - Bielefeld – Gütersloh - ca. 50 km Pataphysische Forschungsreise (2.1) - Teil 1.1 - Teil 1.2

Es mag schön sein in Bad Oeynhausen und anderswo auch. Aber wenn ich morgens meine Packtaschen auf dem Gepäckständer meines Fahrrads befestigt habe und mich verabschiede, dann bin ich jedes Mal heilfroh, ein reisender Internetdichter zu sein, der alles hinter sich lassen kann. Ich steuere wieder den Bahnhof an, will mich bei den Taxifahrern bedanken für ihre gute Wahl der Pension, aber sie sind nicht da. Drei Taxifahrerinnen trinken Kaffee aus Bechern und unterhalten sich. An den Bahnhöfen kann man sich als Radfahrer gut orientieren, denn hier stehen die Hinweisschilder für alle Fahrradstrecken der Region. Die Art der Beschilderung ist freilich verbesserungswürdig. Selten sind die Fernziele angegeben. Auch gibt es unterwegs unerfreuliche Lücken, und manche Schilder weisen in die Irre. Ich will nach Herford und frage die drei Taxi-Damen nach dem Weg. „Was?“ ruft die dickste von ihnen, „mit dem Fahrrad? Da würde ich ja nicht mal mit dem Auto hinfahren!“

Bad Oeynhausen - GüterslohEs ist in Wahrheit nicht weit, allenfalls anstrengend, denn aus Bad Oeynhausen geht es lange Zeit bergauf. Die Luft ist schwül, der Himmel dicht verhangen, und manchmal tröpfelt es. Trotzdem genieße ich die Ausblicke auf Wiesentäler und bewaldete Anhöhen. Gestern im „Brösel“ habe ich Herforder Pils getrunken, genug, um meinen Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung zu bringen, denn ich war recht ausgelaugt von der Regenfahrt. Jetzt freue ich mich auf die Stadt, wo das Bier herkam. Inzwischen bin ich längst in Nordrhein-Westfalen, und warum sich Herford wie fast alle folgenden Städte mit dem Attribut „Fahrradfreundliche Stadt“ schmücken darf, verstehe ich erst richtig, als ich am Freitag die Landeshauptstadt Düsseldorf durchfahre, wovon ich jedem Radfahrer nur abraten kann. Jedenfalls sause ich hinab nach Herford, das verlogene Schild „Fahrradfreundliche Stadt“ wischt vorbei, und mein Rad hüpft über einen der übelsten Fahrradwege, der mir je untergekommen ist.

Herford hat eine schöne Altstadt. Während ich vor einer Kirche sitze, wird es für kurze Zeit hell, und sofort belebt sich die Fußgängerzone. Aus zwei benachbarten Cafes kommen die Besitzer und räumen Tische und Stühle auf den Platz. Sie sind Südländer, aber sprechen akzentfrei Deutsch. Der Kleinere will demnächst mit dem Auto nach Duisburg fahren und hat leichtsinnig seine avisierte Fahrstrecke preisgegeben. Zu seinem Unglück ist der Größere ein Stühle räumender Autoatlas. Er verlacht den Nachbarn wegen seiner Unkenntnis, sagt, welche Autobahnen er zu nehmen hätte, erklärt ihm noch mal und noch mal, wie falsch seine Planung ist, ja, wenn er in die Innere Mongolei wolle, dann wäre die Route richtig, aber nach Duisburg, so fährt man doch nicht nach Duisburg, wenn man die Siebenzwetschgen beisammen hat. So fahren noch nicht mal die dümmsten Idioten von Herford nach Duisburg, hehe. Sie fahren so und so.

Ich höre mir das eine Weile an, denn ich habe Zeit. Zu meinem ersten festen Lesetermin in Essen werde ich erst am Donnerstag erwartet. Die Strecke wäre in drei Tagen zu schaffen. Jetzt muss ich vier daraus machen, denn ich hatte den Termin verabredet, ohne eine feste Vorstellung zu haben, wie ich fahren will. Ich kenne viele, die nie in solche Verlegenheit geraten, immer alles genau planen, nie ohne Flickzeug fahren würden und auch immer die richtige Fahrtroute vor Augen haben. Selten beneide ich sie. Als Referendar hatte ich einen Kunst-Fachleiter, der stolz war, zusammen mit Joseph Beuys studiert zu haben. „Sie müssen antizipieren!“, mahnte er uns immer wieder. Guter Unterricht müsse vorausschauend geplant sein, und Imponderabilien sollten weitgehend ausgeschaltet werden. Das letztere habe ich schon damals nicht geglaubt und gedacht, das ist vermutlich der Grund, warum der eine Student später Kunstlehrer geworden ist und der andere Künstler mit Weltruf. Planen muss man, aber da müssen auch Leerstellen sein, damit sich das Leben entfalten kann. In meinem Leben hat es immer Imponderabilien gegeben, denn ich bin blauäugig von Beruf. Ich kann es nicht anders, es ist Teil der kreativen, pataphysischen Lebenshaltung. Deshalb schaue ich mit Sympathie auf den Kleineren, der von seinem Nachbarn so erbärmlich geschurigelt wird. Der ist vielleicht nur neidisch, weil er vor seinem Lokal deutlich weniger Tische und Stühle hat, obwohl er genau weiß, wie die dümmsten Idioten von Herford nach Duisburg fahren.

Mir ist ein bisschen mulmig, durch Bielefeld zu fahren. Nachdem mich Bielefelder wegen des YouTube-Filmes „In Bielfeld ist das Wegfahren am schönsten“ heftig beschimpft haben, bin ich vermutlich eine unerwünschte Person. Ich gerate auf einen Schotterweg, und würde der tatsächlich wie versprochen nach Bielefeld führen, müsste ich sagen, der Weg nach Bielefeld ist steinig und endet in der Einöde, wo Arbeiter im Becken einer neuen Kläranlage stehen und Kies harken. Als ich endlich einen Weg ins Zentrum finde, da ist es eine schier endlose, lärmende Straße durch ein Gewerbegebiet. Sie ist gesäumt von den versammelten Einrichtungen sozialer Deprivation, hat Spielhalle, Bordell, Pornoläden, Filialen zweier Fastfoodketten und eine Selbstwaschanlage, wo einhundert Bielefelder vorfahren können, um gleichzeitig ihr Auto zu waschen. Ich halte mich nicht lange auf in Bielefeld. Wenn man die Stadt verlässt, ist die Beschilderung prima, und der Randbezirk ist deutlich hübscher. Also finde ich das Wegfahren schon wieder am schönsten, aber bitte, liebe Bielefelder, mein Eindruck ist höchst subjektiv, denn es kommt ja darauf an, aus welcher Richtung man die Stadt durchquert.

Nach Gütersloh hin ist die Landschaft flach. Man sieht stattliche Bauernhöfe, umgeben von Kastanien und anderem Gehölz inmitten großer Hauswiesen. In Gütersloh sollte es junge Katzen, Hunde und Meteorologen regnen. In weiser Voraussicht halte ich an einer einsamen Konditorei und stärke mich, esse draußen am Tisch ein belegtes Brötchen zum Kaffee. Von Hannover bis Aachen jubeln sie dir in den Bäckereien einen Schlag Remoulade unter, heimtückisch verstecken sie das Zeug unter einem Salatblatt. Vermutlich wollen sie dem Kunden eine freudige Überraschung bereiten, wenn er ins Brötchen beißt, und in alle vier Himmelsrichtungen pratscht die Remoulade heraus. Auf einer Kreidetafel vor der Tür verheißt die Konditorei „Pflaumenzungen“. Ich durchsuche meinen faulen Nachmittagskopf nach Pflaumenzungen und finde Kartoffelaugen, hab schon welche ausgestochen, Knollennasen, Blumenkohlohren, Bananenflanken, Orangenhaut, Apfelbrüste, ja, sogar Pfirsichärsche und einige, die mir nicht einfallen, die kenne ich auch. Aber „Pflaumenzungen“? Nie gehört. Aber ich bin auch nicht von hier. Die Bäckereifachverkäuferin mag ich nicht fragen, als ich das Tablett zurückbringe, denn sie bündelt ächzend nicht verkaufte Zeitungen. Viele nicht verkaufte Zeitungen. Das geschriebene Wort hat es heutzutage schwer. Es ist einfach zu leicht geworden.

Das schlecht gezapfte Pils der Überschrift sollte ich in Gütersloh trinken. Aber das ist eine kleine Sache, kaum der Rede wert, denn als ich das schlecht gezapfte Pils bekam, saß ich eine Weile in angenehmer Umgebung und versuchte mir die Pension schön zu saufen, die man mir in der Gütersloher Touristinformationszentrale aufgeschwatzt hatte. Die Pension wäre zweifellos Luxus nach einem Atomschlag, aber wenn es nur regnet wie Sau …

Fortsetzung:
Tiefpunkt der pataphysischen Reise
1916 mal gelesen
walhalladada - 26. Aug, 18:56

"Ich bin blauäugig von Beruf" Was gibt es sonst an anerkannten Berufen, lieber Trithemius?

Trithemius - 26. Aug, 19:17

Sie geben mir was zu denken auf, lieber Dr. Schein. Ein Doc Holliday vielleicht, der einen am Montagmorgen krank schreibt?
walhalladada - 27. Aug, 14:12

Sie haben mich jedenfalls in Ihrem Feldversuch von der Existenz Bielefelds endgültig überzeugt:)
Trithemius - 29. Aug, 12:10

Zumindest für die neue Kläranlage kann ich mich verbürgen. Es könnte aber auch sein, dass die Kies harkenden Arbeiter keine Kies harkenden Arbeiter waren, sondern Kies harkende Zen-Buddhisten. Dann wäre ich wieder unsicher. Also kann ich mich nur zum Teil verbürgen.
pathologe - 26. Aug, 18:58

Leider

bin ich nicht berechtigt, den Beitrag 1.2 zu lesen. Auch meinen Kommentar finde ich nicht mehr. Ein kleiner Unfall?

Trithemius - 26. Aug, 19:08

Mein lieber Herr Pathologe, ich hatte den Beitrag beim Querverlinken versehentlich offline gestellt. Danke für den Hinweis.
dreckscheuder (Gast) - 26. Aug, 21:35

...wann

....bist du in essen?

Trithemius - 26. Aug, 21:38

Ich schreibe zwar in der Gegenwart, aber in Essen war ich letzten Donnerstag.
dreckscheuder (Gast) - 31. Aug, 22:08

menno...

menno... verpasst. ich war... in der nähe. wann radelst du mal ´gen mühle?=
es gibt... diverse neuigkeiten.

vom hiesigen wetteramt hört man, das es intressant werden könnte am samstag / sonntag auf freundeseinträge zu achten ;-)
Trithemius - 1. Sep, 10:06

Ja, das ist schade. Hätte dich gern getroffen. Zur Mühle käme ich gern noch einmal. Aber ich habe den Kontakt zu Jenne ganz verloren. Er hat wohl auch keine Zeit zu bloggen, oder? Hat das mit den Neuigkeiten zu tun?

Gespannt warte ich auf Nachrichten aus dem Wetteramt.
dreckscheuder (Gast) - 3. Sep, 09:32

das ist jetzt

...der geeignete moment für ein zwinkerndes emoticon....

im moment habe ich die funktion des königlichen berichterstatters, was so im hause trithemius vonstatten geht, so das ihr also nicht unbedingt den kontakt verloren habt.

mit deiner vermutung... hast du nicht ganz unrecht,

sagt das wetteramt!
Trithemius - 3. Sep, 12:55

Bin gespannt, und danke dass du als königlicher Hofberichterstatter dir die Zeit nimmst.
romeomikezulu - 26. Aug, 21:48

Aha.
Heute also lyrisches Durchschnaufen auf der pataphysischen Forschungsreise.
Gut gemacht, Herr Trithemius, aber - der fromme Wunsch für das Morgen:

Zurück zu Sarkasmus und Humor, zu spitzbübischem Beobachtungsgeist, der gnadenlos die Unarten menschlichen sich-unbeobachtet-Fühlens und zu herbe Schönheiten der Landschaft und Architektur ins Rampenlicht der Auslage im Teppichhaus T. zerrt!

Ich weiß, ich zündle wieder.
Frau Faust nennt mich jetzt sicher gleich wieder "des Teufels Anwalt".

Im Geiste stark an Ihrer Seite: rain.

Trithemius - 26. Aug, 22:05

Bester Rain, dann will ich es so machen, zuerst Sarkasmus, dann Humor, dann spitzbübische Beobachtungen und dann aber werde ich mich den Unarten der sich unbeobachtet Fühlenden zuwenden und sie gnadenlos ans Licht zerren, werde geißeln, was einmal gegeißelt werden muss, es wird verbale Ohrfeigen hageln, dass es nur so kracht. Anschließend werde ich gelassen abwarten, dass man kommt, mich zu teeren und zu federn.

Denn ich weiß Sie an meiner Seite.

Ihr Trithemius

P.S.: Finden Sie, dass ich zu gnädig mit Bielefeld war?
Eugene Faust - 27. Aug, 00:30

@rmz

habe in meinem LZG gesucht und nicht gefunden. Leide ich etwa nichtsahnend unter einer Amnesie?
romeomikezulu - 28. Aug, 15:15

Grundgütiger!
Ich gehe massiv auf die Altersdemenz zu!!
Habe ich Sie, geschätzte Frau Faust, doch glatt verwechselt!
Mit der Hausmeisterin, ja glaubt man's denn??

Himmel, wird jetzt Katzenpension über mich lachen, das ist mir
ja intern schon einmal passiert...
Typisch Mann. Einfach nicht lernfähig...;-)
romeomikezulu - 28. Aug, 15:21

"Zu gnädig mit Bielefeld" zu sein, ist ein Widerspruch in sich.

REISSEN SIE DIESE STADT VERBAL AB !
Oder wenigstens die nächste auf ihrer Durchreise.
Halt, stop - noch besser:

Heben Sie all ihre Gemeinheiten, ihren Hass, ihren Zynismus und
den Ihnen nur schwärzestmöglichen, säuregleichen Humor auf für den
Tag, an dem Sie dareinst die Tore zu (einatmen) STUTTGART (ausatmen) durchqueren.
Ich werde Sie mit Sekt und Megaphon empfangen und dann
werden wir auf dem Schlossplatz gemeinsam (wie Saruman und Sauron einst) einen kleinen verbalen ABRISS veranstalten!

Ich friere noch etwas Lava ein für jenen Tag,
bis dahin grüßt in freudiger Erwartung auf Ihre nächste Station: _rain
Trithemius - 29. Aug, 12:00

Stuttgart ist notiert. Ich werde bis zur passenden Gelegenheit Gemeinheiten sammeln und sie dort gerne zu Ihren packen, wenn wir auf dem Schlossplatz ein Stuttgart-Bashing mit Sekt und Megaphon veranstalten. Stuttgart hat mir zwar nichts getan, doch wenn es Sekt gibt, bin ich jederzeit bestechlich.

Es grüßt Sie
Trithemius

Treten Sie dAdA rein!
Videbitis (Gast) - 27. Aug, 15:52

Pflaumenzunge:

//www.jungzeelandia.de/images/1468_Pflaumenzungen-R-3163.jpg

Kannte ich bisher auch noch nicht, scheint sehr kalorienreich zu sein, was in bäuerlichen Gebieten, wo der Bauer den Pflug noch hält, der vom Ochsen gezogen wird, von hohem Nutzen sein kann: Eine Pflaumenzunge ist viel leichter aufs Feld zu tragen als z.B. ein Laib Brot. Wenn der Bauer aber Trecker fährt, erklärt die Pflaumenzunge den weit verbreiteten großen Bauchumfang.

PS: Bitte nichts streichen, ich will alles lesen und habe gar nichts gegen längere Erzählungen.

Trithemius - 27. Aug, 23:00

Das hatte ich gehofft, dass mir einer diese Wissenslücke anschaulich schließt. Vielen Dank. Deine Erklärung ist einleuchtend. Möchte gar nicht wissen, was Pflaumenzungen bei den Menschen der Region sonst noch anrichten. Am Ende machen sie auch noch träge. Deiner Bitte gemäß, habe ich mich in der Folge für Samstag ziemlich ausführlich über das Phänomen Gütersloh ausgelassen.
maranaZ3 (Gast) - 27. Aug, 20:19

Die Stadt der Fahrradfahrer

Kleine Anmerkung zu „Fahrradfreundliche Stadt“ .

So stand es heute in der Zeitung auf Seite 12. Welcher? Du weißt es.
Ich zitiere wörtlich:
"Hannover ist Niedersachsens fahrradfreundlichste Kommune des Jahres 2010. Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) hat gestern die Landeshauptstadt zur Preisträgerin des bereits zum neunten Mal ausgeschrieben Wettbewerbs gekürt."

Na denn.
:-)

Trithemius - 27. Aug, 23:03

Im Falle Hannover bin ich sofort einverstanden. Radfahrer werden hier als vollwertige Verkehrsteilnehmer angesehen, und entsprechend sorgt die Stadt für gute Radwege.

In Düsseldorf hingegen, der Landeshauptstadt von NRW, vergibt man fleißig Schilder "Fahrradfreundliche Stadt". Für die Radwege ist dann kein Geld.

Dankeschön für den Hinweis!
Merzmensch - 28. Aug, 14:44

Vielleicht ist die Stadt fahrradfreundlich, die sich also solche bezeichnet? Die denkt an die Fahrradfahrer, zumindest im Rahmen eines Schildes. Es gibt Städte, wo zwar die Strassen in Ordnung sind, doch die Fahrradschilder nicht hängen. Ich bin hier etwas aus meinem Logischen Komplex rausgefallen.

Trithemius - 29. Aug, 12:04

Du hast gewiss Recht, denn man denkt ja, man wäre nur zufällig auf die schlechten Radwege gelangt. Alle anderen sind besser, nur eben nicht so leicht zu finden. Man könnte natürlich die Baumwurzeln und Schlaglöcher auf den Radwegen der "Fahrradfreundlichen Städte" in NRW mit den Schildern notdürftig ausbessern.
Merzmensch - 28. Aug, 16:50

Übrigens, lieber Trithemius,
wenn Du zurück nach Hannover kommst, da erwartet Dich eine mysteriöse Insel.

Trithemius - 29. Aug, 12:07

Vielen Dank für den Hinweis. Das schaue ich mir an. Vor allem interessieren mich Bilder des Tieres, das noch niemand gesehen hat.

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