Gott schütze Merkel - wünscht Volontär Schmock

Die Chance, von einem Meteoriten erschlagen zu werden, ist recht gering, wohl aber könnte man einen dicken Eisbrocken auf den Kopf kriegen. Heute Mittag gehe ich nichts ahnend die Straße lang, da löst sich einer polternd vom hohen Dach, sauste nieder und zerplatzte direkt neben mir auf dem Bürgersteig. Du lieber Herr Gesangsverein, dachte ich, so ein dicker Eisklumpen kann jedem den Schädel zertrümmern. Der macht keinen Unterschied zwischen arm oder reich, schwach oder mächtig. Mal angenommen, Angela Merkel würde von einem verirrten Eisbrocken erschlagen, dann wäre Guido Westerwelle augenblicklich unser Bundeskanzler. Ich würde Merkel persönlich in den Schneematsch schubsen, um das zu verhindern.

Bei diesem Wetter zeigen sich die Großstädte von ihrer hässlichsten Seite. Sieben Wochen mindestens haben die Hunde in den Schnee geschissen, weil’s den Hundebesitzern einfach zu kalt war, weiter als drei Meter zu gehen. Jetzt tauen die Schneehaufen weg und geben ein Meer von zerlaufenen Hundehaufen frei. - Tut mir leid, Frau Merkel, meine Schuld ist’s nicht, ich habe ja gar keinen Hund. - Zweimal sogar habe ich Hundebesitzer ermahnt, und beide gaben mir die erstaunliche Auskunft: „Ich wohne ja selbst hier.“ Vermutlich urinieren sie auch guten Gewissens ins Bett, aber nur, wenn es ihr eigenes ist.

Ach, wie schön, dass Boris Becker sich nicht mehr in fremden Betten wälzen muss. Kaum hat seine Liebste entbunden, will er ihr schon ein neues Kind machen, aber nicht, weil ihm das erste nicht gefällt, sondern als Zeichen seiner großen Liebe. „Sobald Lilly signalisiert, dass sie dazu bereit ist, steh ich Gewehr bei Fuß“, sagte Becker der Zeitschrift „Bunte“. Meine Herren, mir ist nichts Menschliches fremd; manchen erregt es vielleicht, wenn er neben dem Bett die Hacken zusammen schlägt und einen Gewehrkolben in die Auslegeware rammt. Aber eins ist sicher: So wurde noch keine Frau schwanger.
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