The Bear That Wasn’t auf großer Fahrt - unrasiert

Während in der Fußballwelt die Vuvuzelas tröten, ist woanders ein leiser Bär los. Im Oktober letzten Jahres, als die anderen Bären in ihre Höhlen krochen, um ihren Winterschlaf zu halten, startete vom belgischen Leuven aus ein musikalischer Bär sein 365-Tage-Projekt. Er packte seine Gitarre ein, setzte sich aufs Fahrrad und begab sich auf eine abenteuerliche Reise. Jeden Abend klopfte der Bär an einer anderen Haustür und bat um ein Nachtlager und Verpflegung. Natürlich wollte der fahrende Bär nichts einfach so geschenkt. Als Gegenleistung für die freundliche Aufnahme erhellte er die Stuben seiner Gastgeber mit zarter Hausmusik.

Der 23-jährige Nils Verresen aus dem flämischen Genk ist „The Bear That Wasn’t“. Nachdem er Belgien durchstreift hatte, verließ er im Mai sein Heimatland und zog durch die Niederlande und Deutschland hoch nach Dänemark. Derzeit ist er in England unterwegs. Seine Wanderroute lässt sich im Internet verfolgen, wo auch alle seine Gastgeber aufgelistet sind.

Der Name „The Bear That Wasn’t“ geht zurück auf ein Kinderbuch von Frank Tashlin aus dem Jahr 1946. Im Buch erwacht der Bär aus seinem Winterschlaf und findet sich in einem Industriegebiet wieder. Sogleich will man ihn zum Arbeiten zwingen, worauf der Bär erwidert: „Aber ich bin kein Mensch, ich bin ein Bär!“ Das wollen die Chefs aber nicht gelten lassen, sondern verlangen, dass der Bär sich rasiert. Und sie stellen ihn vor die Wahl: Arbeiten oder Zoo ...

Zum Glück verweigert sich der Bär diesmal den rüden Anforderungen der Industriegesellschaft. Holen Sie ihn zu sich nach Hause, das lohnt sich:

CD anhören: Hier
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