webgeselle - 29. Jul, 13:38

So lange ich noch klug defäkieren kann...

... bin ich noch nicht ganz am Boden...

Ich wollte nur sagen: ich halte es für keineswegs verfehlt, das demnächst einmal auszuprobieren, wenn ich wieder einmal so ein Wirtshaus aufsuche (die Betonung liegt auf "wenn": was soll ich denn da?), so als monologischer Dialog: "Haben Sie noch einen Wunsch?" - "Nein, ich bin wunschlos unglücklich!", "Ich möchte dann kassieren, wir haben gleich Schichtwechsel!" - "Ach, wie machen Sie das: ich komme nicht mehr raus aus der Unterschicht!" Usw. Mal sehen, wie lange das dauert, bis die Jungs aus dem Bezirkskrankenhaus kommen...

Und jetzt kommt was ganz Fieses, Misanthropes, Hagestolzes usw.: im gewissem Sinn (und Ausmaß) sind Hochzeitswagen aber Leichenwagen, denn die Hochzeit ist oft der Anfang vom Ende, der Beginn des Stillstands, der Stagnation, des sich Einrichtens und weg Kippens aus dem Hier und Jetzt usw.

Ich bin schon ein Reaktionär, oder?

Trotzdem einen kreatiefsinnigen Sonntagsrest wünscht dem werten Herrn Trittenheim

Der G.

Trithemius - 29. Jul, 16:54

Warum nicht, lieber Graphodino?

Geh mal in ein Café, lies die Zeitung, trink einen Milchkaffee auf mich, und wenn's ans Zahlen geht, dann mach deine launigen Bemerkungen, falls dir danach ist. Vielleicht hast du jedoch auch gute Laune, weil du mal wieder etwas Gutes für dich getan hast.
Eine Weile konnte ich mir diesen Luxus nicht leisten und habe ihn sehr vermisst. Jetzt gehe ich oft ins Café, weil man dort "in Gesellschaft allein" sein kann, wie der Wiener Caféhausdichter Alfred Polgar gesagt hat. Nirgendwo lese ich die Zeitung so gern wie dort. Und sehr oft schreibe ich mir etwas auf.

Thema Hochzeit, ja, ich verstehe was du meinst, es ist heutzutage schon ein großes Wagnis zu heiraten oder gar Kinder in die Welt zu setzen. Doch was wäre der Mensch ohne Hoffnung.

Dir einen schönen und heiteren Sonntag
Dein Trittenheim

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